Also nach der harmlosen Diskussion Faymann – Strache ist für mich klar, dass zwischen Faymann und Strache mehr läuft als nur die gemeinsamen Beschlüsse vom letzten Freitag. Wenn Rot-Blau rechnerisch möglich ist, dann wird Faymann das auch machen. Hauptsache er wird Bundeskanzler. Das werden noch spannende 1 1/2 Wochen…
Schlagwörter: FPÖ, Heinz Christian Strache, Neuwahl, SPÖ, Wahl, Wahl08, Wahlen, Wahlkampf, Werner Faymann
This entry was posted by Gerhard W. Loub
on Dienstag, September 16th, 2008 at 22:38 and is filed under Politik.
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Voll d’accord. Nach der Diskussion bin ich mir da auch sicher. Und es ist für Faymann auch logisch, weil SPÖ und FPÖ sehr viel gemeinsam haben. Ich erinnere nur daran, dass die Causa Omofuma unter einem SP-Innenminister geschehen ist. Und nach allen Umfragen ist Rot-Blau Faymanns bester Tipp für eine Mehrheit, es sei denn, LIF und Dinkhauser schaffen es.
Loub!
Wer hat gleich noch mal mit wem koaliert nachdem er zuvor vesprochen hatte als Drittgereiter in Opposition zu gehen?
Unbeeindruckt!
GH
Hör ich da etwa Angst heraus, dass einem die Braut weggeschnappt wird?
Aber Spaß beiseite, an Rot/Blau als Koalition würde ich eher nicht glauben. Ich denke, das würde die SPÖ nicht aushalten – rotes Knittelfeld und so. Faymann weiß das sicher auch. Aber wenn sie eine andere Form der Zusammenarbeit (Stützung einer Minderheitsregierung oder sonst irgendein ein loses Bündnis – nur auf “Sachebene” selbstverständlich
), dann könnt´s wirklich was werden…
nur als masche für schwarz zieht das halt sowas von gar nicht!
nau zumindest hat sich faymann von der ausländerpolitik der fpö distanziert. das hat die övp bisher nicht geschafft (da gehts immer nur um „wer den eu austritt erwägt …“). mein tipp: strache wird sich nach der wahl aussuchen können, wen er zum kanzler macht. der övp hemmungen bei der annäherung an die fpö zu unterstellen, trau ich mich jedenfalls nicht …
Ich finds ehrlich gesagt heuchlerisch von der VP, ständig vor Rot-Blau zu warnen (wenigstens distanziert sich Faymann von Strache) und selbst explizit niemanden auszuschließen.