Gerhard W. Loub

Einfach so was von 2.0 ;-)

Am Ende des Regenbogens

Nicht einmal 2 Jahre hat der von der “Regenbogenkoalition” installierte rote ORF-General Alexander Wrabetz gebraucht, um den öffentlichen Rundfunk zu Grunde zu richten.

  • Nach dem grandiosen Scheitern aller neuen Formate (Stichwort “Mitten im Achten”) gibt es jetzt auf ORF1 statt der ZiB1 diverse Beispiele amerikanischer Hochkultur. Öffentlich rechtlich halt.
  • Für diese Pleite mußte der Gebührenzahler die Zeche zahlen – mit massiv erhöhten ORF-Gebühren nach nur 1 Jahr Wrabetz.
  • Und für mehr Geld gibt es weniger Programm: Keine Championsleague mehr, Reduktion bei Wochenschau, Heimat fremde Heimat und mehr.
  • Und dazu sollen noch – wie heute bekannt geworden – 1.000 Mitarbeiter abgebaut und das ORF-Zentrum am Küniglberg aufgegeben werden.

Gut, jetzt ist allgemein bekannt, dass in etlichen Bereichen des ORF ein hoffnungsloses Überangebot unterbeschäftigter Mitarbeiter gibt. Doch es gibt auch Bereiche, die völlig unterbesetzt sind und für den öffentlichrechtlichen Bereich eine absolute Kernkompetenz darstellen.

In diesem Zusammenhang möchte ich einmal Werner Faymann zitieren:

“Wenn das einzige Konzept des Managements das Schließen [...] und das Rausschmeißen von Leuten ist, sollte man überlegen, ob man sich nicht andere Manager sucht.”

Nun, lieber Herr Bundeskanzler in spe, was heißt das jetzt wohl für den ORF?


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Gerhard W. Loub

Comments

3 Responses to “Am Ende des Regenbogens”

  1. Georg sagt:

    Da bin ich, und das kommt bekanntlich nicht allzuoft vor, deiner Meinung. Die erste Frage die ich mir gestellt hab, als ich heute von den geplanten Entlassungen gelesen hab: “Wann kommt die Faymann-Verordnung?”

    Allerdings gings auch unter Lindner schon bergab, der ORF leidet im Grunde schon viel viel länger an veralteten Strukturen und Konzeptlosigkeit. Symbolhaft dafür stehen Leute wie Lorenz, und wie aufnahmebereit der ORF für Initiativen wie superinternet.at ist, wird sich zeigen.

  2. [...] Ende des Regenbogens schreibt Gerhard Loub in Bezug auf die gestrige Enthüllung von ORF-General Wrabetz, man werde [...]

  3. [...] dabei, dass der oft kritisierte “Rote Alex” anscheinend gute Chancen hat weiter, nämlich eventuell bis 2016, ORF-Generaldirektor zu [...]

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