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Loub 2.0

Einfach so was von 2.0 ;-)

Hofburg: Der digitale Schmäh

Obama tut es,  Müntefering tut es – und Heinz Fischer tut es auch: Sie nutzen die Neuen Medien, das “Web 2.0″, für virtuellen Wahlkampfschmäh. US-Präsident Barack Obama hat angekündigt, seinen Kandidaten für den Vizepräsidenten via SMS bekannt zu geben. Doch die Presseaussendung war schneller. Barack Obama hat durch sein Twittern via Blackberry Kultstatus im Web 2.0 erreicht. Nun hat er zugegeben, weder selbst zu twittern, noch den Blackberry zu nützen. Franz Müntefering hat als SPD-Chef getwittert. Glaubten die Wähler – glaubten auch die Journalisten. Blöd nur, dass es ein geschickt angelegter Fake-Account eines PR-Aktivisten war. Und Heinz Fischer? Der hat angeblich exklusiv via YouTube seine Wiederkandidatur als Bundespräsident angekündigt. Und diese Exklusivität mit einer gleichzeitigen Presseaussendung noch getoppt. Apropos: Da war doch noch was: Erinnert Ihr Euch noch an das Projekt “Digitale Hofburg“, das Heinz Fischer als Bundespräsident umsetzen wollte? Bürgerkonferenzen im Internet, interaktive Neujahrsansprache, Einbindung von Info-Terminals, NGO-Kompetenzforen und Bürgerbeteiligung bei Auslandsreisen waren nur einige der Versprechen an die Community, um Webkompetenz zu zeigen. Umgesetzt? Null. Im Web 2.0 sind noch mehr Blender unterwegs, als wir es ohnehin schon gewohnt sind. Die vielgerühmte “linke Web-Kompetenz” entpuppt sich bei näherem Hinsehen oft genug als perfekte PR-Inszenierung. Vielleicht ist es ja an der Zeit, diese Politiker bei ihrer Wiederkandidatur daran zu erinnern.




Comments

11 Responses to “Hofburg: Der digitale Schmäh”

  1. Martin sagt:

    Sie kennen aber schon den Unterschied zwischen YouTube und Twitter, oder?
    Oder wollen sie uns damit sagen dass Heinz Fischer bei YouTube ein fake ist???

    Immerhin lassen sich die „linken Web Kompetenzler” nicht auf eine völlig niveaulose Kampagne ala „Superpraktikant” herab.
    1 Woche lang dem „Dicken” hinterherwatschln, ohne Bezahlung, ohne Sinn, pseudo-jugendlich… eine pseudo-urbane Aktion zeigt die ganze provinzielle Dosis der „Bauernpartei”. Nur mehr peinlich.

    Sie haben recht. Es sind wirklich nur mehr Blender unterwegs…

  2. Na das ist aber nett, Herr Martin. So niveauvoll.
    Weit hergeholt ist es wirklich nicht mit der SPÖ-linken Webkompetenz.

  3. Tja, so sind die Linken. Wenn die Argumente ausgehen, wird nur noch beschimpft. Und bei der Web-Pleite von Heifi 2.0 gehen die Emotionen anscheinend wirklich hoch…

  4. [...] übrigens schon das inhaltlich anspruchvollste in seiner Rede. Einen interessanten Aspekt wirft Gerhard Loub auf: Was wurde eigentlich aus der digitalen Hofburg? Aus BürgerInnenkonferenzen im Internet, [...]

  5. pehe sagt:

    Ein Flop im Internet schaut so aus: http://twitter.com/wilhelmmolterer

  6. boomerang sagt:

    Tja, so sind die Schwarzen. Wenn die Argumente ausgehen, wird nur noch polemisiert. Und bei der Praktikanten-Pleite von Pröll 2.0 gehen die Emotionen anscheinend wirklich hoch…

  7. gerda w. buol sagt:

    gut, dass du so 2.0 bist gerhard. dann beratest du ja die heilige partei diesbezüglich sicher bestens. vielleicht suchen sie sich auch so ein schickes theme und bloggen dann unnötig wie du.

    die sozis hams nicht heraussen schon klar, du oder die volkspartei aber genausowenig.
    aber was erwartet man, bublizistikstudent…

  8. @boomerang @dem_lieben_mitmenschen_mit_dem_wortspiel: was genau wollt´s damit zeigen, außer, dass ihr meckern könnt?

  9. boomerang sagt:

    Meckern? Ich (sie schrieben mich pluralisiert an, bin aber nur einer; auch die ländliche pluralisierte Anrede älterer Personen fällt bei meinen lächerlichen 35 Lenzen noch ins Wasser) hab auf Ihre Verallgemeinerung in dem obigen Kommentar reagiert. Ein bissl
    Wortspielerei, zugegeben, aber ist das gleich Meckerei? Wenn Sie die “Linken” so
    einzweidrei verallgemeinern, kann man auch die Rechten (oder Schwarzen) so
    einzweidrei verallgemeinern, oder nicht? Klar, das hier ist Ihr Blog, und da würd ich mir
    auch nicht auf den Teppich kacken lassen wollen. Nur, wer austeilt, der muss auch
    dann und wann einstecken können – und meine Replik war eher harmlos im Vergleich
    zu Ihrer Anschüttung vom Bundesheinzi – vonwegen Web2.0-Dessaster der Linken,
    die Superpraktikanten-Geschichte ist, als Beispiel genannt, ja in mehreren Belangen
    ein starkes bisserl schief gelaufen. Ich hege sogar den Verdacht, dass – Vorsicht: ich
    zitiere Sie jetzt (fast) wörtlich – “Die vielgerühmte “schwarze Web-Kompetenz” sich bei näherem Hinsehen oft genug als perfekte PR-Inszenierung entpuppt.”

  10. Thomas sagt:

    Wie sie alle sofort aus den Löchertn kriechen, sich aufregen über Polemik und gleich Auge um Auge mit Polemik zurückschlagen versuchen. Ein Fest.

  11. Guter Aspekt, der da aufgeworfen wird. Warum es allerdings nötig war, das mit der “linken Webkompetenz” zu spicken, ist mir ein Rätsel.

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