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Loub 2.0

Einfach so was von 2.0 ;-)

Sexismus-Copy-Paste: Powered by Norbert Darabos

Ein schneller Schwenk in den Ausschnitt einer jungen Dame – so beginnt der jüngste Werbespot – nein, nicht für ein dubioses Escort-Service, sondern für das österreichische Bundesheer. SPÖ-Verteidigungsminister Norbert Darabos kannte wohl keinen Genierer, als er den neuesten Werbespot für die Werbeaktion “Heer4U” veröffentlichen ließ – zumindest so lange, bis der öffentliche Aufschrei zu groß wurde und er den Spot wieder von der Bundesheer-Homepage entfernen ließ. Ja, auch so kann man sich des aktuellen Themas “Söhne und Töchter” annehmen, wie Daniel Kapp twittert.

Fast noch schlimmer ist allerdings die Homevideo-Qualität des Spots, der u.a. von Tom Kalkus via Twitter zum schlechtesten Werbespot aller Zeiten ernannt wurde. Während SPÖ-Verteidigungsminister Norbert Darabos also immer mehr Dilletanten ans Ruder lässt, baut er an den relevanten Stellen wichtige Experten ab. Und die Miliz, kostengünstiger und wichtiger Bestandteil des Bundesheeres, wird unterdessen weiter ausgedünnt und auf´s Abstellgleis geschoben.

Als Offizier habe ich in meiner Tätigkeit beim Bundesheer oft Murren und Unzufriedenheit im Kader erlebt. Mit einem derart überforderten Verteidigungsminister haben wir es aber nie zu tun gehabt. Es wird Zeit, dass Norbert Darabos sich endlich einmal für statt gegen das Bundesheer engagiert – oder jemandem Platz macht, dem das Thema Landesverteidigung ein echtes Anliegen ist.

P.S.: Danke an Stefan für den Tipp…

P.P.S.: Ach ja: Aufgefallen ist der Sexismus nicht etwa unserer österreichischen Frauenministerin Heinisch-Hosek (Ja, die mit den “Töchtern” in der Bundeshymne), sondern ihrer deutschen(!) Kollegin! Und auch die Süddeutsche Zeitung hat schneller geschaltet als die österreichischen Medien.

Das Video selbst ist übrigens nur ein schlechtes Plagiat eines ukrainischen Spots (Thx @Andreas Zommer):





Comments

One Response to “Sexismus-Copy-Paste: Powered by Norbert Darabos”

  1. GALLIEN sagt:

    Eine Spritztour mit dem Panzer ……

    Immer wenn man denkt der Boden ist erreicht, dann wird irgendwo eine Tür geöffnet und man steigt in das nächste Verlies hinab. Homevideo-Qualität, Sexistisch, Dumm und dreist kopiert – was soll man dazu sagen? Details nachzulesen zB bei Gerhard Loub….

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