Während mein Studium mich langsam an´s Limit bringt, geht´s der Koalition ähnlich. Denn nach der Blockade des Regierungsprogramms bei der Pensionsautomatik zeigt die SPÖ mit dem Umfaller beim EU-Kurs einmal mehr ihren klaren Neuwahl-Kurs.Heute wird´s also spannend: Wer wird neuer Innenminister? Und was bringt der ÖVP-Bundesparteivorstand noch so mit sich? Die Gerüchteküche brodelt und bringt immer neue Varianten. So hat mir am Donnerstag ein ORF-Journalist überzeugt erzählt, Molterer würde Innenminister werden und Grasser wieder das Finanzministerium übernehmen. Meine eigenen Ideen kann ich hier leider nicht verraten… Aber ein paar Stunden sind´s ja noch, wer lustig mitspekulieren möchte, kann seinen Tipp gerne via Kommentar abgeben.

Unterdessen hat der SPÖ-Umfaller bei der EU-Politik bewiesen, dass die SPÖ klar auf Neuwahlkurs ist – und bewiesen, mit welch harten Bandagen gekämpft wird. Der neue SPÖ-Chef Werner Faymann begnügt sich nicht damit, Krone, Heute und Österreich direkt zu kontrollieren, er empfiehlt sich auch umgekehrt als braver Befehlsempfänger von Hans Dichand. Nun verlangt die SPÖ also auf einmal eine Volksabstimmung zum EU-Reformvertrag. Da zählt nicht, der wievielte SPÖ-Umfaller das ist. Das zeigt nur, dass es für Werner Faymann nicht um politische Inhalte, sondern nur um Macht geht. Und das zeigt, dass Alfred Gusenbauer nichts mehr mitzureden hat. Das beweist auch das KURIER-Interview von Michael Haeupl, der klar macht, dass Gusenbauer auch als Kanzler bald Geschichte ist und die SPÖ auf Neuwahlen besteht.

Zitat:

KURIER: Wieso hat Kanzler Gusenbauer das Parteifest der SPÖ abgesagt?
Michael Häupl: Keine Ahnung, es ist mir auch egal.
KURIER: Wären Sie hingegangen?
Michael Häupl: Ich habe im Rathaus den Wiener Weinpreis. Für meine Tätigkeit als Bürgermeister ist diese Veranstaltung wichtig.

Es sind hektische Zeiten. Der Sturm ist noch nicht losgebrochen, aber es ist nur eine Frage der Zeit…

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