Eine spannende Diskussion war das am Freitag bei Radio Orange. Die kritischen Fragen von Dieter Ziernig von www.neuwal.com haben einige interessante Aspekte gebracht. War auch ganz witzig, mal mein “Gegenüber” von der SPÖ, Peko Baxant, kennenzulernen, der allerdings eher die politische Seite als die Webredaktionsseite abdeckt.
Einige Sachen waren auch für mich überraschend. So hat der BZÖ-Pressesprecher Heimo Lepuschitz keine Ahnung von Web 2.0 – und meinte, schließlich gäbe es in Amerika schon das Web 3.0, also das User zu User Web. Die witzigste Definition von Web 3.0, die ich je gehört habe. Und eine schöne Bezeichnung fürs Mailen.
Die von der SPÖ groß als perfekte Nutzung des Web 2.0 präsentierte Seite www.neuepolitik.at wiederum hat mit Web 2.0 nicht so viel zu tun, wie vermutet. Denn ein wesentliches Merkmal des Web 2.0, die gleichberechtigte Aktivität des Nutzers, ist nicht gegeben. Kommentarmöglichkeiten sind deaktiviert, Sachen können nur eingeschickt und nicht selbst publiziert werden. Netter Marketing-Gag, aber nicht Web 2.0 halt.
Auch für mich hat´s einiges zu lernen gegeben. So müssen wir bei unseren Web 2.0 Aktivitäten mehr auf Vernetzung in der jeweiligen Community achten, also mehr Interaktion auf Twitter, mehr Kooperation in der Blogosphäre. Ob uns das gelingt, beurteilt bitte selbst. Ich werde jetzt mal in loser Reihenfolge hier unsere Web 2.0 Aktivitäten im Wahlkampf präsentieren und freue mich schon auf Reaktionen!
P.S.: Die ganze Sendung zum Nachhören gibt´s hier