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Das Ende der freien Marktwirtschaft
Oktober 09, 2008 6 commentsLaufend trudeln die Horrormeldungen herein. Eine Bank nach der anderen kracht – und nur der Staat kann sie retten. Bis auf Island. Dort ist der ganze Staat kurz vor dem Bankrott.
Was wir hier erleben ist nichts anderes als das Ende der freien Marktwirtschaft. Nur der Staat kann retten, was unverantwortliche Wirtschaftskapitäne angerichtet haben. Es handelt sich hier um kein Naturereignis, sondern eine Kettenreaktion, deren wichtigste Ursache die unverantwortliche Sorglosigkeit der amerikanischen Finanzwelt war, wie Angela Merkel auch bei unserem Wirtschaftsgipfel in Linz betont hat.
Der Staat, und damit wir alle, müssen diese Fehler nun ausbaden. Das kostet den Staat viele Milliarden Euro, und damit jeden von uns persönlich einige tausend Euro (zumindest). So notwendig und unverzichtbar diese Rettungsschritte jetzt sind – sie dürfen nicht ohne Konsequenzen bleiben. Wir werden für unser Geld etwas verlangen (nicht erbitten) müssen: Verpflichtende moralische Codizes in der Wirtschaft, Berücksichtigung sozialer und ökologischer Werte. Die freie Marktwirtschaft mit hemmungsloser Globalisierungswut und einer EU, die den freien Wettbewerb über alles stellt, muss nun einer ernstgemeinten ökosozialen Marktwirtschaft nach der Idee von Josef Riegler, angepaßt an die aktuellen Herausforderungen, weichen. Jetzt heißt es, die Finanzkrise als Chance zu nutzen.
Posted by Gerhard W. Loub in Politik, Wirtschaft
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6 Reponses to "Das Ende der freien Marktwirtschaft"
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Interessant zu sehen dass jetzt gerade die bürgerlichen Parteien, denen zuvor die Freiheit am Markt nicht weit genug gehen konnte nach Kontrolle und Reglementierung schreien………….. Forderungen die man zuvor immer konsequent abgeblockt hat
Es handelt sich hier um meine PERSÖNLICHE Meinung.
Vielleicht wäre jetzt der Augenblick, sich an die programmatischen Schlagworte in der französischen Revolution zu erinnern: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Gemeint war damals: Freiheit im geistigen Leben, Gleichheit im Rechtsleben, BRÜDERLICHKEIT im Wirtschaftsleben. Und letzteres würde heissen: Das Wirtschaftleben hat in sich die Aufgabe, die Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen.
Da geht es nicht um Freiheit, und auch nicht um Gewinnmaximierung, sondern das Ziel ist es, durch die Befriedigung der (Grund-[?])Bedürfnisse den Menschen frei zu machen für seine sozialen und geistigen Aufgaben….
Der staaaaat musssss die ffeeeeehhhhhhhhlerrrrrrr aussssssssbuegggggggelnnnnnnn
und dabei wird nie erkannt wo der betrug liegt, wer die kriminellen sind.
Aber ihr rafft es eh nie. Wirklich. Die verantwortlichen haben naemlich eure dogmen so fest im sublingualen eingebraten – no chance baby
and they laugh all the way to the bank. short trip
Super Page – Hab “a little Question”. Meiner einer ist auch momentan dabei meinen Weblog zu coden und ich finde dein Style klasse. Wo kann man das installiert bekommen?
Geiler Blog, bin zum ersten mal hier und kann kaum aufhoeren zu lesen!
Ich hab deine Seite zu den Links auf meinem Blog unter http://pr8-backlink.co.de hinzugefuegt… hoffe, du freust dich ueber den PR8 Backlink!
Mach weiter so, Liz Berri