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Blutbad in Winnenden
März 11, 2009 2 commentsDer blutige Amoklauf an der Albertville-Realschule im deutschen Winnenden mit einer “zweistelligen Anzahl an Toten” schockiert die Öffentlichkeit. Täter soll ist ein 17-jähriger ehemaliger Schüler sein, der weiter auf der Flucht ist Erg.: bei einer Schießerei in einem Einkaufszentrum in Wendlingen von der Polizei erschossen wurde. Dabei wurden mindestens 2 Polizisten verletzt. Insgesamt sind 16 Todesopfer zu beklagen.
Sehr bald werden wir viele populistische Forderungen hören, wie nach dem Amoklauf an der Schule in Erfurt. Die Frage bleibt dann natürlich nur, ob derartige Bluttaten überhaupt zu verhindern sind, oder, ob ein grundlegendes gesellschaftliches Problem dahinter steckt. Was passiert mit unserer Jugend? Wie steht es um die Erziehung durch die Eltern? Die Aufnahme in der Gesellschaft? Die Bildung, Erziehung und gesellschaftliche Integration durch die Schule?
Das sind Fragen, die angesichts dieses Blutbads die österreichische Diskussion um die Finanzierung von Gesamtschulprojekten in den Hintergrund treten lassen. Es geht um Grundsatzfragen, wie wir, wie die Gesellschaft mit der Jugend umgeht, wer die Verantwortung für die Betreuung und Erziehung der Jugendlichen hat. Daneben erscheint die isolierte Diskussion um 2 Stunden Mehrarbeit für Lehrer ohne die Frage nach Sinn, Auswirkung und gesamtgesellschaftliches Konzept reichlich deplatziert.
Mein Mitgefühl gilt in dieser Stunde auf jeden Fall den Betroffenen und den Angehörigen der Opfer.

Weitere Berichte:
AKTUELLE ERGÄNZUNG: Täter bei Schießerei in Einkaufszentrum erschossen
Posted by Gerhard W. Loub in Chronik, Politik
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Sehr richtig, es gilt, die gesamte Gesellschaftsstruktur zu überdenken, denn wie man an den Parallelen zu Finnland bermerkt, sieht es dort trotz PISA nicht viel besser aus.
nachgeblogt.de
Dort ist ein ganz frisches Interview mit dem Betreiber der Seite krautchan.net “Tsaryu”