Deutlicher als der Wiener SPÖ-Parteisekretär Deutsch in der laufenden Gemeinderatssitzung kann man es nicht sagen (wie Isabella Leeb und Günter Kenesei gerade auf Facebook berichten). Er meint wörtlich zu den Verflechtungen der Stadt Wien mit der SPÖ:
“Das geht Sie alle, gelinde gesagt, einen Schmarrn an!”
Und das zeigt mehr als deutlich die absolutistische Einstellung der Wiener SPÖ: Nach dem Motto “La ville, c’est moi!” betrachtet sie die Stadt als ihr Privateigentum. Knapp hundert Jahre “rotes Wien” haben für einen korrupten Sumpf aus Politik, Verwaltung und Medien geführt, der seinesgleichen im demokratischen Rest Europas sucht. Eine Trockenlegung dieser “sauren Wiesen” ist bisher am undemokratischen Wahlsystem, fehlender Kontrolle durch eine breitflächig gekaufte und kontrollierte Medienlandschaft und an der Gemütlichkeit der Wiener Politik gescheitert. Ob sich etwas daran ändert, wird sich am 10. Oktober zeigen. Mein diesbezüglicher Optimismus endet nicht vor dem Tag danach…
Genauso gut könnte man schreiben: “Und das zeigt mehr als deutlich die absolutistische Einstellung der Niederösterreichischen ÖVP unter Erwin Pröll: Nach dem Motto “L’État, c’est moi!†betrachtet er das Land als sein Privateigentum. Jahrzehnte “schwarzes NÖ†haben für einen korrupten Sumpf aus Politik, Verwaltung und Medien gesorgt (Anm.: “geführt” ist hier im übrigen das falsche Verb), der seinesgleichen im demokratischen Rest Europas sucht. Eine Trockenlegung dieser “sauren Wiesen†ist bisher am undemokratischen Wahlsystem, fehlender Kontrolle durch eine breitflächig gekaufte und kontrollierte Medienlandschaft und an der Gemütlichkeit der NÖ-Politik gescheitert.”