“Im Zentrum” ist also neu gestartet – und laut Standard via Twitter und Facebook im Web 2.0 voll dabei. Doch diese Aktivitäten hat der ORF mordsmäßig verbockt. Weder Tweets noch Facebook-Kommentare wurden eingebunden. Auch eigene Tweets oder Facebook-Meldungen der “Im Zentrum”-Redaktion hat es kaum gegeben. Die versprochene Einbindung des Publikums im ORF-Zentrum erfolgte lediglich durch koordinierte Claqueurs-Aktivitäten. Und zu allem drum und dran hat nicht einmal die Live-Übertragung via ORFTVThek ins Internet geklappt.

Screenshot der ORFTVThek während "Im Zentrum"

Screenshot der ORFTVThek während "Im Zentrum"

Der ORF hat mit der Neugestaltung von “Im Zentrum” im Web 2.0 eine Bruchlandung  gebaut, die ihresgleichen sucht, und bewiesen, dass Privatsender ohne Gebührenfinanzierung wesentlich mehr am Puls der Zeit sind. Es ist unverständlich, dass ein Sender der mit orf.at und dem Teletext zwei absolute elektronische Leitmedien betreibt, im Web 2.0 keinen Fuß auf den Boden bekommt.

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