Und da waren sie wieder mal: Die ORF-Sommergespräche. Kein Quotenbringer und am heißesten Tag des Jahres sowieso kein Renner. Michael Spindelegger hat diesmal einen echt ungünstigen Zeitpunkt erwischt. Dass der ORF in der TV-Thek anfänglich statt den Sommergesprächen die Superschnulze von ORF1 gestreamt hat, war dann freilich purer Zufall ;-) Aber das soll jetzt nicht das Thema sein.

YouTube Video ORF-Sommergespräch

Die Frage, die sich uns gestellt hat, war viel mehr: Wie machen wir aus einer dreiviertel Stunde Polit-Sendung, wobei wir das Originalmaterial vom ORF nicht verwenden dürfen, ein Video, das die Leute auch anschauen, ohne dazu gezwungen zu werden? Generell ist es ja so, dass politische Videos im Internet Ladenhüter sind: Entweder zu langweilig oder gekünstelt witzig. Da gibt´s nur wenige Ausnahmen. Und das bekommen auch wir zu spüren.

Bis jetzt haben wir zwei “Erfolgsfaktoren” festmachen können: Exklusivität und Backstage-Material. Die Menschen wollen nicht den hundertsten Frontalvortrag oder die Wiederholung der ZiB – und vor allem keine langen Beiträge. Die Menschen wollen Sachen sehen, die sie sonst nicht zu sehen bekommen. Und das kurz und bündig.

Das haben wir im aktuellen Video probiert: In ein paar schnellen Schnitten ein paar Einblicke, was so hinter den Kameras und vor der Sendung läuft. Und dazu ein exklusives Statement von Spindelegger zu seinen Schwerpunkten, das nur auf unserem YouTube-Channel zu finden ist. Eine dreiviertel Stunde Sommergespräch quasi in einer dreiviertel Minute zusammengefasst.

Und jetzt meine Frage an Euch: Wie gefällt Euch das Video? Gelungen? Nicht gelungen? Was würdet Ihr anders machen? Wie muss für Euch ein politisches Video aufgebaut sein, dass Ihr Euch gerne anschaut? Ich freue mich schon auf Eure (konstruktiven) Kommentare :-)

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