-
Faymann 2.0. Ausgequakt?
Oktober 20, 2011 1 commentsDie SPÖ-Haus- und Hofzeitung “Österreich” brachte es als erste: Faymann wird doch nicht twittern. 200.000 Euro, fast 1 Jahr Vorbereitung und mehrmalige Verschiebungen waren also umsonst. Nun ist es leicht, über Fehler im “Web 2.0″ zu meckern. Seien wir doch ehrlich: Das “Web 2.0″ besteht aus “Trial and Error”, jeder macht mal Fehler. Auch wenn es verwunderlich ist, dass nach so langen und intensiven Ankündigungen von Twitter nichts übrig bleibt.
Was die SPÖ aber dann gemacht hat, hat Werner Faymann endgültig zur virtuellen Lachnummer gemacht. Gleich 7 (in Worten sieben!) “Twitter-Experten” werden sich um den Twitter-Account des Bundeskanzlers kümmern. Ein Team, um das ihn Provinzpolitiker wie Barack Obama und Carl Bildt sicher beneiden. Ersterer twittert mit dem Kürzel “BO” manchmal selbst, letzterer twittert höchst authentisch meistens selbst. Aber auf sieben Mitarbeiter bringen es wohl beide nicht. Macht nichts. Schließlich können sie sich ja auch nicht mit der Bedeutung eines österreichischen Bundeskanzlers messen.
Ein kurzer Blick auf die von Angelika “Quakente” Feigl angekündigten tatsächlichen “Web 2.0″-Aktivitäten aus dem Kanzler-Büro zeigt freilich, wie gut das große Team im Kanzleramt werkt. So sieht etwa der FlickR-Account des Kanzlers nach einem dreiviertel Jahr Vorbereitung aus:

Da soll noch einmal einer sagen, Faymann wüsste nicht, wie man mit einem Minimum an Mitteln ein maximales Resultat erreicht.
P.S.: Nein, nicht nur Faymann hat 7 Twitter-Experten im Team. Auch das ATV “Am Punkt” Team kann hier mithalten ;-)

Posted by Gerhard W. Loub in Politik, Web 2.0
Facebook Kommentare












Trackbacks/Pingbacks