Wiener GrünInnen als bessere KommunistInnen 34


Die Wiener GrünInnen kämpfen um´s Überleben – der eigenen Partei und der Wiener rotgrünen Koalition. Und dabei läuft´s einfach nur mehr skurril. Denn während die Wiener Grünen-Chefin Vassilakou den Wienern verbietet, wie von den Bürgern verlangt mit dem Parkpickerl über eine Maßnahme der Stadtregierung abzustimmen, möchte sie nun eine Volksbefragung über private Vertragsverhältnisse durchsetzen. Die Wiener sollen – geht es nach der Grünen Minusfrau – nun über Mietzinsobergrenzen abstimmen.

Vom Populismusfaktor her werden die Grünen damit einmal mehr ihrem Ruf als „linke Freiheitliche“ gerecht. Vom Inhalt her merkt man schmerzhaft das Fehlen jeglicher Wirtschaftskompetenz seit dem Abgang van der Bellens. Aber es geht sicher noch mehr. Als nächste Grün-Vorschläge wären daher zu erwarten:

  • gesetzliche Verpflichtung der Hauseigentümer zur Erhaltung des Wohnwerts: Also Übernahme der Heiz-, Strom- und Gaskosten
  • gesetzliche Verpflichtung der Hauseigentümer zur Erhaltung der Wohnanlage: Also Übernahme sämtlicher Betriebskosten
  • Abschöpfung des durch die Mietreduktion erzielten Gewinns der Mieter durch eine Radwegsanierungs- und -winterräumungssteuer
  • Als Ausgleich für die niedrigere Miete: ökologische Steuerungsmaßnahmen zur gezielten zukunftsorientierten Lenkung des Individualverkehrs in Form einer Garagensteuer in der Höhe der doppelten Garagenmiete
  • Weitere Reduktion der Miete für Mieter ohne Autobesitz um 25% – gegenfinanziert durch Besteuerung von autobesitzenden Mietern in der Höhe der eineinhalbfachen Miete
Freilich sollte das verbliebene kleine Grün-Klientel nicht auf der Strecke bleiben. Das könnte etwa durch folgende Initiativen erreicht werden:
  • nicht delegierbare Radwegräumung durch Hauseigentümer
  • verpflichtende Bereitstellung von Kleingärten oder, wo nicht möglich, Glashäusern im Wohnhaus selbst, im Umfang von 2 m² Garten pro 1 m² Wohnfläche
  • verpflichtende Integration eines veganen Kleinbedarfsladens, wenn dies mindestens 1 MieterIn verlangt
  • Bereitstellung einer kostenlosen Unterkunft für leistungsüberforderte Linksaktivisten pro 10 Wohnungen nach dem erfolgreichen Modell der „Pankahyttn“
  • gesetzlich verpflichtende Begrünung der Hausgänge unter Berücksichtigung der Frischluftbedürftigkeit mobilitätseingeschränkter Vegetation (vulgo „Pflanzen“) – etwaige Gangfenster haben also durchgehend offen zu bleiben
Die Wiener GrünInnen sind und bleiben was sie waren: Kommunisten, die unter dem Deckmäntelchen von Ökologie und „political correctness“ Andersdenkende mit kaum mehr nachvollziehbarem Hass verfolgen und Leistung und Eigentum so hart wie möglich bestrafen wollen. Was für Jörg Haider „die Ausländer“ und „die Linken“ waren, sind für die Grünen Autofahrer und all jene, die sich rechts von Karl Marx befinden. Ob das wirklich so viel besser ist?

 


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