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	<title>Loub 2.0 &#187; Politik</title>
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	<description>Einfach so was von 2.0 ;-)</description>
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		<title>Nicht einmal die halbe Wahrheit</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 12:44:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
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		<description><![CDATA[PROFIL zitiert in seiner aktuellen Ausgabe den in den oberösterreichischen Grünen Spitzelskandal verwickelten Uwe Sailer als objektiven Exprten - freilich ohne auf dessen Hintergrund einzugehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" title="PROFIL-Bericht" src="http://farm5.static.flickr.com/4149/4970926938_a8c33e877a_m.jpg" alt="" width="240" height="146" />PROFIL feiert sein 40-jähriges Jubiläum. Und die Zeitschrift hat im Laufe der Jahre Bemerkenswertes am Gebiet des aufdeckenden Journalismus geleistet, ist eine wichtige Bereicherung der österreichischen Medienlandschaft. Doch in den letzten Jahren ist es mit der Qualität spürbar bergab gegangen. Gut in Erinnerung sind etwa die Irak-Dokumente zu Haider, die sich bald als Fälschung herausgestellt hatten, was mit einem einfachen Rechercheanruf beim angeblichen Verfasser zu klären gewesen wäre.  Das selbe gilt auch für angebliche Ermittlungen der Liechtensteiner Staatsanwaltschaft, die ebenfalls mit einer einfachen Anfrage als Fake enttarnt worden wären.  Den Höhepunkt gab´s dann freilich von <a href="http://farm5.static.flickr.com/4149/4970926938_a8c33e877a_m.jpg" target="_blank">PROFIL-Herausgeber Christian Rainer, der sich bei einer Wahlkampfkampagne der Wiener SPÖ engagiert</a> und seine Zeitschrift damit parteipolitisch punziert.</p>
<p>Einen neuen Fall gibt es im aktuellen PROFIL beim Bericht über den angeblichen &#8220;Schwein&#8221;-Sager von Herwig van Staa. Hier werden jene Gutachter, die keinen &#8220;Schwein&#8221;-Sager gehört haben, in Bausch und Bogen als ÖVP-nah bezeichnet. Als objektiver Gutachter wird der <a href="http://farm5.static.flickr.com/4149/4970926938_a8c33e877a_m.jpg" target="_blank">&#8220;Datenforensiker&#8221; Uwe Sailer</a> zum Maß aller Dinge gemacht.</p>
<p>Uwe Sailer? War da nicht was? Doch: Uwe Sailer stand im Mittelpunkt der <a href="http://www.unzensuriert.at/uploads/Mailverkehr_Oellinger_Sailer_1.pdf.pdf" target="_blank">Spitzelaffäre der oberösterreichischen Grünen</a>. Damals hatte Grünen-Politiker Karl Öllinger Uwe Sailer zu &#8220;Spitzeldiensten&#8221; engagiert, um den Schmutzkübel gegen die Freiheitlichen kräftig auszufüllen. Das Problem dabei: Uwe Sailer war gleichzeitig Experte der Kriminalpolizei und die Frage, ob polizeiliche Daten und polizeiliche Arbeit von den Grünen gegen die FPÖ eingesetzt wurde, wurde schließlich sogar von einem eilends einberufenen parlamentarischen Untersuchungsausschuss hinterfragt. Die Hintergründe wurden nie ganz geklärt. Beamte wurden in Folge bei ihren Nebentätigkeiten eingeschränkt, um Missbrauch zu verhindern. Und der schale Beigeschmack, dass die Grünen einen Polizisten (wenn auch nicht in dieser Funktion) zur Bespitzelung des politischen Konkurrenten eingesetzt hatten, konnte nie ganz ausgeräumt werden.</p>
<p>All das war sicher einer der größeren Skandale der letzten Jahre. Vor diesem Hintergrund kann Sailer keinesfalls als objektiver Gutachter ohne jeden dubiosen Hintergrund betrachtet, seine Expertise kommentarlos zur Kenntnis genommen werden. Auch die Nähe Sailers zu den Grünen und gleichzeitig zum Tiroler Markus Wilhelm hätte in einem sauber recherchierten und seriös geschriebenen Artikel nicht unerwähnt bleiben dürfen.</p>
<p>PROFIL ist 40 Jahre. Ich gratuliere ausdrücklich zu diesem Jubiläum und den vielen journalistischen Höchstleistungen der letzten Jahrzehnte und hoffe, dass die Zeitschrift nun wieder zu der in vergangenen Jahrzehnten bewiesenen Qualität zurückfindet.</p>

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		<title>Eine Stadtschulratspräsidentin sieht rot</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 10:22:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
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		<category><![CDATA[Susanne Brandsteidl]]></category>

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		<description><![CDATA[Rotes Wien: Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl verrichtet ihre Pressearbeitet via SPÖ-Pressedienst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oft wird die (Partei-)Politisierung des Schulsystems kritisiert. Ein besonders krasses Beispiel dafür liefert (wieder einmal) das &#8220;Rote Wien&#8221;: Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl wird ja schon lange nachgesagt, dass sie mehr als SPÖ-Parteipolitikerin denn als Schulbehörde agiert. Hätte es noch eines Beweises bedurft, liefert ihn Brandsteidl jetzt selbst. Sie ist nun dazu übergegangen, nicht nur parteipolitisch zu argumentieren, sondern sich für ihre offiziellen Aussendungen gleich des Wiener SPÖ-Pressedienstes zu bedienen. Wer immer noch daran gezweifelt haben mag, dass die Wiener SPÖ den Stadtschulrat als Teilorganisation der eigenen Parteihierarchie betrachtet, dürfte damit wohl endgültig überzeugt sein.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100906_OTS0139/brandsteidl-kritik-der-gruenen-und-oevp-beweist-richtigkeit-des-wiener-weges"><img class=" aligncenter" title="Brandsteidl-OTS" src="http://farm5.static.flickr.com/4084/4967396698_ab2e33dbc9_d.jpg" alt="" width="500" height="250" /></a></p>

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		<title>Rotes Wien: Polizeieinsatz gegen Kapellenbesucher</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 05:48:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Penzing]]></category>
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		<category><![CDATA[SPÖ]]></category>

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		<description><![CDATA[Die rote Wiener Stadtverwaltung will eine Kapelle abreißen lassen. Gläubige sollen von der Polizei entfernt werden. Im Internet formiert sich der Protest.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als der Priester von der Krankenkommunion zurückkehrt, kann er seine Kapelle nicht mehr betreten. Die Stadtverwaltung hat die Schlösser während seiner kurzen Abwesenheit austauschen lassen. Schließlich soll die Kapelle abgerissen werden. Als sich bestürzte betagte Gläubige versammeln, lassen die Verantwortlichen ein Sonderkommando der Polizei anrücken. Tiefster Ostblock? Knallroter Kommunismus? Weit gefehlt, wenn auch nicht völlig. Denn diese Szenen haben sich vor dem Wochenende im absolut rot regierten Wien abgespielt. Ausgerechnet im beschaulichen Baumgarten, im 14. Wiener Gemeindebezirk, geht die Stadtverwaltung mit aller Gewalt gegen die Kirche vor.</p>
<p>Die ehemals denkmalgeschützte Kapelle (der Denkmalschutz wurde zwecks Abriss anscheinend kurzerhand aufgehoben) soll dem Erdboden gleich gemacht werden. Stattdessen ist ein &#8220;multireligiöser Mehrzweckraum&#8221; (eine Art &#8220;Besenkammerl&#8221; für alle Nicht-Atheisten) geplant. Alle jene, die von der Verdrängung des Christentums durch den Islam sprechen, bekommen dadurch nicht zu Unrecht neuen Auftrieb.</p>
<p>Das Vorgehen der roten Stadtverwaltung überrascht dabei sogar lang gediente politische Beobachter. Die Penzinger Bezirksvertretung und die Medien wurden belogen: Es wurde behauptet, die Erzdiözese hätte zugestimmt, was schlicht frei erfunden war. Ganz im Gegenteil: <a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100904_OTS0058/baumgarten-keine-zustimmung-des-bischofsvikars-zum-abbruch-der-kapelle" target="_blank">Der zuständige Weihbischof Scharl verlangt die Erhaltung der Kapelle (s.OTS)</a>. Die Polizei, die auf Wunsch der Stadtverwaltung mit WEGA und Hundeführern anrückte, stellte fest, dass es sich um gar keine Besetzung handelt. Der zuständige Polizeijurist konnte schließlich die Räumung verhindern.</p>
<p>Das alles ist absolut inakzeptabel. Da die SPÖ in Wien aber mit absoluter Mehrheit regiert, kann es in den zuständigen Gremien nicht verhindert werden. Ich würde Euch, liebe Leser, aber bitten, den Protest zu unterstützen und auf <a href="http://www.facebook.com/kapelle.baumgarten" target="_blank">www.facebook.com/kapelle.baumgarten</a> beizutreten und kräftig dafür zu werben. Denn nur der nötige öffentliche Druck kann den Abriss der Kapelle noch verhindern!</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://farm5.static.flickr.com/4127/4961109884_505542025f_b.jpg"><img class="aligncenter" title="Krone-Artikel" src="http://farm5.static.flickr.com/4127/4961109884_505542025f.jpg" alt="http://farm5.static.flickr.com/4127/4961109884_505542025f_b.jpg" width="500" height="339" /></a></p>

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		<title>17 Jahre für 24 Stunden</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 19:05:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
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		<category><![CDATA[U-Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Ulm]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach 17 Jahren hat die Junge ÖVP Wien den 24-Stunden-Betrieb der U-Bahn durchgesetzt. Gratulation!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich in den 90-er Jahren zur JVP Wien gekommen bin (ja,ja, langsam werd ich alt) war das schon in meinem &#8220;Welcome-Package&#8221;: Ein Sticker &#8220;JVP Wien für 24 Stunden&#8221;. Fast 20 Jahre haben wir gekämpft (unter zahlreichen Obleuten von Wolfgang Ulm über Wolfgang Kubesch, Andreas Ottenschläger, Georg Haunschmidt bis zu Markus Kroiher).</p>
<p><img class="aligncenter" title="JVP Wien Aktion" src="http://farm5.static.flickr.com/4103/4957193561_9c644ae7b6.jpg" alt="" width="500" height="273" /></p>
<p>Den Startschuss gab Wolfgang Ulm am 28. Juni 1993. Die Forderungen damals:</p>
<blockquote><p><em>1. 24-Stunden-Betrieb auf allen U-Bahn-Linien.<br />
2. darauf abgestimmter Nachtbetrieb auf einigen Buslinien und<br />
3. Sammeltaxis, die an den Endstellen der U-Bahn bereitstehen.</em></p></blockquote>
<p>Die Blockade der SPÖ Wien hielt ganze 17 Jahre. Ich selbst hatte das Vergnügen, unter drei Landesobleuten, zuletzt unter Markus Kroiher im Präsidium, als Pressereferent für die Idee mitzukämpfen. Und unter Sebastian Kurz ist dieser 17-jährige Kampf nun von Erfolg gekrönt. Praktisch alle Forderungen sind umgesetzt (wenn auch der 24-Stunden-Betrieb erst am Wochenende). Ein toller Beweis dafür, dass gute Forderungen mit dem entsprechenden Durchhaltevermögen und viel Engagement selbst von der Jugendorganisation einer Oppositionspartei im absolut roten Wien durchgesetzt werden können.</p>
<p>Meine Gratulation an dieser Stelle an alle im Laufe der Jahrzehnte beteiligten Mitkämpfer, allen voran an Sebastian Kurz, der das Unmögliche möglich gemacht hat, und an unseren 24-Stunden-Landesgeschäftsführer Silvio Frankl für die tolle Organisation!</p>
<p><em>P.S.: Dass die SPÖ Wien sich nun für die Umsetzung unserer Forderung, die sie 17 Jahre lang blockiert hat, feiern läßt, verkommt als Treppenwitz der Geschichte zur Fußnote der Politik.</em></p>

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		<title>Was Sexismus is, bestimm i!</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 04:55:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Sexismus-Definition der SPÖ Wien folgt strengen parteipolitischen Kriterien. Bei so aufreibenden Debatten wird es höchste Zeit, sich ins Sommerloch zu verabschieden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" style="margin: 10px;" title="Sexismus-Beispiel &quot;Heute&quot;" src="http://farm5.static.flickr.com/4138/4856333523_096acc20ba.jpg" alt="" width="193" height="500" /></p>
<p>Na endlich: Da ist sie wieder, die Sexismus-Debatte. Erregt diskutiert von den Linken in Wien, folglich auch im gestrigen Report brav thematisiert von der roten Außenstelle am Küniglberg.</p>
<p>Dabei hat schon am Montag der Chefredakteur von &#8220;Heute&#8221; (ja, ausgerechnet der!) in seiner <a href="http://www.heute.at/news/politik/richard+schmitt./Doppelmoral-II;art422,384315" target="_blank">Kolumne &#8220;Doppelmoral II&#8221;</a> einen netten Vergleich zwischen dem umstrittenen Hirter-Sujet und den Fotos vom SPÖ-geförderten Life-Ball gezogen und die Frauenstadträtin gefragt, wo sie hier den Sexismus-Unterschied sieht. Naja, die Antwort kommt ja vielleicht am 11.10. ;-)</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/loub_gerhard/4856951784/sizes/o/in/photostream/"><img class="alignleft" style="margin: 10px;" title="Oben ohne" src="http://farm5.static.flickr.com/4073/4856951784_12118d1c5a_m.jpg" alt="" width="240" height="207" /></a></p>
<p>Auch nicht von schlechten Eltern ist der Vergleich, der derzeit auf Facebook kursiert. Rechts das von der SPÖ kritisierte Sujet der JVP Wien zur 24-Stunden-U-Bahn. Links das <a href="http://www.ottowagner-stadtbahn.at/stb-u/stbu2.htm" target="_blank">SPÖ-Plakat aus den 60-er Jahren</a>. Frappanter Unterschied ;-)</p>
<p><em>P.S. Mit diesem schon etwas sommerlöchrigen Beitrag verabschiede ich mich (ab morgen) für zweieinhalb Wochen in den Urlaub. Nach Fertigstellung unserer Uni-Studie bin ich dann mal weg. Ob ich in der Zeit was schreibe oder rein kreative Pause mach, weiß ich noch nicht. Ein paar nette Bilder gibt´s aber sicher auf <a href="http://www.flickr.com/photos/loub_gerhard/" target="_blank">FlickR</a> oder auf meinem <a href="http://www.facebook.com/gerhard.loub" target="_blank">Facebook-Account</a>. Also dann: Schönen Sommer noch!</em></p>

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		<title>Hauptsache Ente&#8230;</title>
		<link>http://www.loub.at/2010/08/03/hauptsache-ente/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 11:12:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<category><![CDATA[Walter Hämmerle]]></category>
		<category><![CDATA[Werner Faymann]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist dran an den Vorwürfen gegen Jörg Haider? Dagobert Duck vom Wörthersee oder Sommerloch-Ente? Hauptsache Ente, wird sich der urlaubende Werner Faymann denken und für sein Sommergespräch die nächsten Enten-Abwehrmaßnahmen am Küniglberg in Auftrag geben…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Was in der &#8220;Causa Haider-Konten&#8221; derzeit los ist, wäre auch außerhalb des Sommerlochs kaum zu überbieten. Entweder, wir sprechen vom größten Skandal seit Lucona &#8211; oder von der aberwitzigsten Fälschung seit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Kujau" target="_blank">Konrad Kujau</a>. Aufklärung tut not &#8211; ohne wenn und aber, ohne Vorverurteilung, aber auch ohne Protektion.</p>
<p style="text-align: left;">Alle Seiten geben hier kein glückliches Bild ab. Die Tatsache, dass die Bevölkerung der ehemaligen Aufdeckerpartei FPBZÖKwasauchimmer derartige Malversationen zutraut, ist schlimm für das politische System, <a href="http://www.wienerzeitung.at/default.aspx?TabID=5080&amp;Alias=wzo&amp;cob=510295" target="_blank">wie Walter Hämmerle in der heutigen Wiener Zeitung treffend anmerkt</a>. Und wenn sich die Vorwürfe als wahr herausstellen sollten, bleibt im dritten Lager wohl kein Stein auf dem anderen.</p>
<p style="text-align: left;">Auf der anderen Seite stehen die Medien im Kreuzfeuer. Schließlich soll sich &#8211; <a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100802_OTS0164/falter-veroeffentlicht-beschlagnahmtes-meischberger-tagebuch" target="_blank">laut Falter</a> &#8211; der lybische Diktator bei einem großen Medienmacher mit 45 Millionen Euro von der medialen Aufdeckung eines Skandals freigekauft haben. Und das Profil, das Haiders angebliche Konten zuerst aufgedeckt hatte, hat durch mangelnde Recherche bei der einen gewaltigen Bauchfleck gelandet. Über Unterlagen der Liechtensteiner Justiz zu berichten &#8211; ohne von dort auch nur eine Stellungnahme einzuholen &#8211; sagt viel über die journalistische Qualität und Recherche-Methoden der heimischen Medien aus.</p>
<p style="text-align: left;">So oder so: Das Sommerloch ist kein Thema mehr. Bleibt nur die Frage &#8211; wie in den heutigen &#8220;Salzburger Nachrichten&#8221; von Thomas Wizany so treffend karikiiert: War Jörg Haider der Dagobert Duck vom Wörthersee &#8211; oder ist alles nur eine heimische Zeitungsente? Hauptsache Ente, wird sich der urlaubende Werner Faymann denken und für sein Sommergespräch die nächsten Enten-Abwehrmaßnahmen am Küniglberg in Auftrag geben&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://mein.salzburg.com/blog/wizany/assets_c/2010/08/wiz0308-thumb-600xauto-57912.jpg"><img class="aligncenter" title="SN / Wizany" src="http://mein.salzburg.com/blog/wizany/assets_c/2010/08/wiz0308-thumb-600xauto-57912.jpg" alt="" width="480" height="173" /></a></p>

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		<title>Hauseinsturz in Penzing sorgt für unangenehme Fragen</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 10:51:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chronik]]></category>
		<category><![CDATA[Penzing]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum kommt es in letzter Zeit immer wieder zu gefährlichen Zwischenfällen bei Bauarbeiten? Und was hat die U3 mit dem gestrigen Hauseinsturz in Penzing zu tun?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" title="Aufräumarbeiten" src="http://farm5.static.flickr.com/4092/4846634163_21591f048b_m.jpg" alt="" width="240" height="180" />Der gestrige Hauseinsturz in Penzing (<a href="http://www.loub.at/2010/07/31/spektakularer-hauseinsturz-in-der-penzinger-kendlerstrase/" target="_blank">von dem in meinem Blog zuerst berichtet worden ist</a>) sorgt für unangenehme Fragen. Wie nach Hinweisen aus Twitter bekannt geworden ist, ist auch die U3 betroffen. Sie führt gerade einmal 3 Meter unter dem eingestürzten Haus durch &#8211; der Tunnel weist nun Risse auf. Doch kann es bei dem geringen Abstand nicht auch sein, dass die Vibrationen der U3, die die Wiener Linien in einer Presseaussendung zitieren, die Baugrube zusätzlich instabil gemacht haben?</p>
<p>Fakt ist: In den letzten Jahren, vor allem in den letzten Monaten, ist es zu einer Reihe von Einstürzen bzw. Einsturzgefahren bei Bauarbeiten in Wien gekommen. Schuld waren dann meist die schlecht gesicherten angrenzenden Baustellen. Doch die verantwortlichen Behörden werden sich die Frage gefallen lassen müssen, ob sie wirklich intensiv und genau genug kontrolliert haben, ob sie ihren Beitrag dazu geleistet haben, dass die Wiener auch weiter sicher in ihren Häusern leben können &#8211; auch wenn neben diesen Bauarbeiten stattfinden. Gerade einmal zwei Monate vor der Wiener Wahl wird es für die Wiener Stadtregierung ungemütlich.</p>
<p><a href="http://penzing.wordpress.com/2010/08/01/hauseinsturz-in-breitensee-u3-betroffen-viele-offene-fragen/" target="_blank">Weitere Infos in meinem Penzing-Blog »</a></p>

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		<title>Gekauft!(2)</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 07:01:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Format]]></category>
		<category><![CDATA[SPÖ Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch beim "Format" ist Berichterstattung wohl günstig zu haben, wie die aktuelle Ausgabe zeigt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Zeiten der Wirtschaftskrise ist Meinung noch billiger zu haben als sonst. Und so ist anscheinend <a href="http://www.loub.at/2010/05/27/gekauft/" target="_blank">nicht nur die Berichterstattung von &#8220;Österreich&#8221; günstig zu haben</a>, sondern auch jene von Format. Zitat aus der aktuellen Ausgabe des Magazins:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Die Kreativszene in Wien boomt. 120.000 Menschen sind in diesem Bereich mittlerweile beschäftigt &#8211; von Architektur über Mode bis zu Multimedia. <strong>Und interessante Projekte werden gezielt gefördert.</strong>&#8221; (Format 30/10, S.41)</em></p></blockquote>
<p><em><img class="aligncenter" title="Format" src="http://farm5.static.flickr.com/4088/4843159667_dc859e13b1.jpg" alt="" width="500" height="222" /><br />
</em></p>
<p>Nein, zugegeben. So plump wie &#8220;Österreich&#8221; packt´s das Format nicht an. Die Belohnung ist dennoch gesichert. Mit 4 ganzseitigen Farbinseraten gleich im Anschluss an die Berichterstattung.</p>
<p>Und keine Sorge: Bald erfahren wir (auf unsere Kosten natürlich) noch mehr, wie toll die SPÖ-Stadtregierung für uns arbeitet. Denn das Special &#8220;Wien-Serie&#8221; hat gerade erst begonnen&#8230;</p>
<p><img class="alignright" title="Format" src="http://farm5.static.flickr.com/4147/4843774756_a14aa21b53_m.jpg" alt="" width="240" height="158" /><img class="alignright" title="Format" src="http://farm5.static.flickr.com/4107/4843159767_cc5d424746_m.jpg" alt="" width="240" height="153" /></p>

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		<title>KiK á la Grün</title>
		<link>http://www.loub.at/2010/07/31/kik-a-la-grun/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 07:03:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Eva Glawischnig]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne Niederösterreich]]></category>
		<category><![CDATA[KiK]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch in Erinnerung? Bei KiK hält man nicht viel von Betriebsräten. Nicht nur einmal ist es vorgekommen, dass ein Kandidat für dieses Gremium plötzlich vor der Tür stand. Davon halten die Grünen naturgemäß nicht viel. Von Betriebsräten andererseits aber auch nicht, wie der Standard berichtet. In Niederösterreich zahlten die Grünen laut Bericht nicht einmal den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch in Erinnerung? Bei KiK hält man nicht viel von Betriebsräten. <a href="http://oesterreich.orf.at/steiermark/stories/173517/" target="_blank">Nicht nur einmal ist es vorgekommen, dass ein Kandidat für dieses Gremium plötzlich vor der Tür stand</a>. Davon <a href="http://www.gruene.at/soziales_arbeit/artikel/lesen/13794/" target="_blank">halten die Grünen naturgemäß nicht viel</a>. Von Betriebsräten andererseits aber auch nicht, wie <a href="http://derstandard.at/1277339228091/Gruener-Dauerclinch-Betriebsraete-vs-Parteifuehrung" target="_blank">der Standard berichtet</a>. In Niederösterreich zahlten die Grünen laut Bericht nicht einmal den selbst geforderten Mindestlohn, kündigten die gültige Betriebsvereinbarung, ließen die Betriebsräte nicht mehr ans Telefon, gaben ihnen keinen Büroschlüssel mehr und versuchen nun, sie via außerordentlicher Betriebsversammlung los zu werden &#8211; all das laut Standard-Bericht, dem die Grünen allerdings nicht widersprechen. Ein Sittenbild, das exemplarisch für die derzeitige Situation der Grünen steht: Innen zerstritten, außen nicht existent. Dass die Grünen ausgerechnet zur Zeit der schlimmsten Ölkatastrophe aller Zeiten von einem Tief ins nächste fallen statt ihre Chancen zu nützen, sagt alles über die Ära Glawischnig.</p>
<p><img class="aligncenter" title="Standard: Grüner Dauerclinch" src="http://farm5.static.flickr.com/4088/4843057319_0937f8d6f5.jpg" alt="" width="500" height="229" /></p>

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		<title>Parlament 1.0</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 09:46:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Barbara Prammer]]></category>
		<category><![CDATA[Dialog]]></category>
		<category><![CDATA[Homepage]]></category>
		<category><![CDATA[Hubert Sickinger]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalrat]]></category>
		<category><![CDATA[Parlament]]></category>

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		<description><![CDATA[Die neue Homepage des Parlaments ohne Interaktions- und Kommunikationsmöglichkeiten ist einer Demokratie unwürdig. Geben Sie Meinungsfreiheit, Frau Präsidentin!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" title="Parlaments-Homepage neu" src="http://images.derstandard.at/t/12/2010/07/29/1277438941693.gif" alt="" width="300" height="208" />Groß präsentierte SPÖ-Nationalratspräsidentin Barbara Prammer gestern den neuen &#8211; ab September verfügbaren &#8211; Internetauftritt des Parlaments. Bei den Kosten wurde nicht gespart: 411.613 Euro lassen die einst umstrittene Homepage von KHG dagegen geradezu als Schnäppchen erscheinen. Da sollte der neue Internet-Auftritt doch locker alle Stückln spielen. Sollte man jedenfalls denken. Weit gefehlt.</p>
<p>Denn ausgerechnet die Homepage der höchsten Vertretung des Volks verzichtet auf alle Interaktions- und Kommunikationsmöglichkeiten, befindet sich also diesbezüglich auf dem Stand der ausklingenden 90er Jahre. Web 2.0 Möglichkeiten? Soziales Web? Oder wenigstens Internet-Foren? Weit gefehlt! Soviel Demokratie und Kommunikation ist dem Parlament echt nicht zuzumuten.</p>
<p>Die Nationalratspräsidentin, immerhin protokollarisch zweithöchste demokratische Vertreterin der Republik, meint <a href="http://derstandard.at/1277339191719/Parlament-verordnet-sich-Online-Facelift" target="_blank">laut Standard</a>: &#8220;Die Erfahrungen mit dialogischen Instrumenten, bei denen User sich direkt beteiligen können, sind nicht ausschließlich positiv.&#8221; Deswegen habe man sich ganz bewusst dagegen entschieden. Demokratie, Bürgerbeteiligung und Meinungsvielfalt sind für unsere Parlamentspräsidentin also schlicht eine Zumutung &#8211; oder, wie Prammer auch meint, eine Kostenfrage.</p>
<p>Ausgerechnet der Politikwissenschaftler Hubert Sickinger, der &#8211; von mir hoch geschätzt &#8211; auf Twitter laufend seine Kompetenz in Sachen &#8220;Web 2.0&#8243; unter Beweis stellt, schwingt sich hier erneut zum Verteidiger der SPÖ auf:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;In diesem Fall sehe ich &#8211; auf einer amtlichen (!) Seite (die sozusagen für die Ewigkeit ist) &#8211; keinen Mehrwert für die Demokratie.&#8221; (<a href="http://bit.ly/aRs3u3 " target="_blank">Hubert Sickinger via Twitter</a>)</em></p></blockquote>
<p>Auch wenn Sickinger <a href="http://bit.ly/94VQAq " target="_blank">betont, nichts gegen Web 2.0 Elemente zu haben und es eher als ein Ressourcenproblem zu betrachten</a>, so erscheint mir diese Argumentation untragbar. Eine Parlamentshomepage, die Kommunikation und Interaktion mit den Bürgern verweigert, eine Parlamentspräsidentin, die sich &#8220;gegen dialogische Instrumente&#8221; wehrt, haben in einer Demokratie nichts verloren. Geben Sie Meinungsfreiheit, Frau Präsidentin!</p>

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