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	<title>Loub 2.0 &#187; Uni</title>
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	<description>Einfach so was von 2.0 ;-)</description>
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		<title>Was darf Journalismus?</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 00:23:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Publizistik]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>
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		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[investigativer Journalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Investigativer Journalismus als Grenzgang zwischen Moral, Recht und Beseitigung von Missständen. Und was haben Watchblogs hier beizutragen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" title="Rathergate" src="http://www.corante.com/mooreslore/archives/images/rathergate%20cartoon.gif" alt="" width="312" height="230" />Es war eine spannende Vorlesung, die wir dieses Semester bei Prof. Haas und Florian Klenk zum Thema &#8220;investigativer Journalismus&#8221; hatten. Sicher, man mag im einen oder anderen Punkt unterschiedlicher Meinung sein. Aber einmal mehr wurde der Mangel an wirklich investigativ tätigen Journalisten in Österreich deutlich.</p>
<p>Meine Abschlussarbeit, die ich Euch hier kurz vorstellen will, befaßt sich nun mit der Frage: Was darf Journalismus? Es ist schon klar, auf die Frage kann es keine abschließende Antwort geben. Denn selbst Verstöße gegen Pressekodizes oder gar gegen geltende rechtliche Bestimmungen können &#8211; wie sich im Lauf der Arbeit zeigt &#8211; gerechtfertigt und moralisch, ja sogar juristisch gedeckt sein.</p>
<p>Ein Problem stellt jedoch das Fehlen einer überprüfenden Instanz vor allem in Österreich dar. Was Journalismus darf, ob journalistische Sorgfalt eingehalten wird, ob Sensationalismus und Marktdominanz Moral und Ethik untergraben, wird nach der Abschaffung des Österreichischen Presserats nicht mehr wrklich geprüft (und wurde schon vorher nicht wirkungsvoll sanktioniert). Hier tut sich ein breites Feld für &#8220;Watchblogs&#8221; auf &#8211; durchaus mit Erfolgsaussichten, wie der Fall &#8220;Rathergate&#8221; beweist.</p>
<p>So, jetzt wünsche ich all jenen, die´s interessiert, eine spannende Lektüre!</p>
<p><a href="http://www.loub.at/wp-content/uploads/was_darf_journalismus.pdf" target="_blank">Was darf Journalismus? (PDF)</a></p>

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		<title>Uni gelöscht? #unibrennt</title>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 15:48:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
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		<category><![CDATA[Uni-Besetzer]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Wien]]></category>
		<category><![CDATA[ÖH]]></category>

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		<description><![CDATA[Die gestrigen Ereignisse haben bewiesen: #unibrennt ist am Ende, die Studierenden wollen nichts (mehr) mit den linken Tagträumern zu tun haben. Doch die aufgezeigten Probleme sind noch lange nicht gelöst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.loub.at/wp-content/uploads/unigeloescht.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-955" title="Uni gelöscht" src="http://www.loub.at/wp-content/uploads/unigeloescht-e1273592764841.jpg" alt="" width="249" height="124" /></a>Es ist das unrühmliche Ende einer angeblichen Studenten-Bewegung: Gestern haben erneut Aktivisten von #unibrennt Räumlichkeiten der Universität Wien besetzt. Aus dem Rektorat wurden sie von der Polizei rasch hinauskomplimentiert. Und im Audimax unterlagen die Möchtegern-Besetzer bei einer demokratischen Abstimmung den Studenten in einer gerade stattfindenden Publizistik-Vorlesung. Damit ist wohl klar, wo die #unibrennt-Bewegung einzuordnen ist, denn die Studierenden wollen mit Besetzungen und linken Tagträumereien nichts zu tun haben.</p>
<p>Doch bei allen Phantastereien, bei allen Schäden durch Sachbeschädigungen und Anmietung anderer Räumlichkeiten, hat #unibrennt dennoch &#8211; direkt und indirekt &#8211; einige wesentliche Probleme zum Thema gemacht, etwa:</p>
<ul>
<li>die fehlende gesellschaftliche und staatliche Anerkennung des Bakkalaureats</li>
<li>das chaotische und ratlose Vorgehen der Universitäten bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses</li>
<li>die Unzufriedenheit vieler Studierenden mit der aktuellen Studiensituation</li>
<li>die Unzulänglichkeiten der Massenuniversität und den dringenden Bedarf nach qualitativ orientierter Studienzulassung</li>
<li>die Unfähigkeit vieler traditioneller Massenmedien, mit Web 2.0 orientierten Bewegungen umzugehen</li>
<li>die Tatsache, dass sich keine Gruppierung der Studierenden &#8211; weder Audi-Max-Besetzer noch deren Gegner &#8211; von der derzeitigen ÖH-Führung vertreten fühlt und die ÖH damit zusehends irrelevant wird (so sie dies nicht ohnehin schon ist)</li>
<li>und last not least die Tatsache, dass Obdachlose aus Nicht-EU-Ländern selbst mitten im Winter von der Stadt Wien im Stich gelassen werden</li>
</ul>
<p>#unibrennt ist am Ende. Doch die Probleme sind noch lange nicht gelöst.</p>

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		<title>Facebook-Motivation</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 20:37:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Publizistik]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Bitte beteiligt Euch an unserer Facebook-Studie!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Facebook ist eine der wohl größten Erfolgsgeschichten des &#8220;Web 2.0&#8243;. In Österreich ist in etwa ein Viertel der Internet-User bereits auf Facebook zu finden. Die Frage ist nur: Was treibt die Menschen auf Facebook? Was bringt sie dazu, sich öffentlich derart offensiv zu präsentieren, Risken in Bezug auf Privatsphäre und Datenschutz auf sich zu nehmen? An der Universität Wien machen wir derzeit im Rahmen der Übung &#8220;Kommunikationsforschung&#8221; eine Studie über Facebook-Motivation. Ich würde mich freuen, wenn Ihr daran teilnehmt, und bis 9. Jänner den Fragebogen ausfüllt:</p>
<p>http://ww3.unipark.de/uc/MA_Univie/141b/</p>
<p>Bitte als Quelle &#8220;Loub&#8221; angeben!</p>
<p>Danke schon mal für Eure Hilfe! Die Ergebnisse gibt´s im Anschluss im Blog!</p>

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		<item>
		<title>Die Demokratisierung des &#8220;iconic turn&#8221; durch das &#8220;Web 2.0&#8243;</title>
		<link>http://www.loub.at/2009/10/28/die-demokratisierung-des-iconic-turn-durch-das-web-2-0/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 01:10:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Publizistik]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[GESCHAFFT: Meine Bakk2-Arbeit ist fertig!!!! Anbei schon mal die Vollversion, Kurzfassungen gibt´s später: Bakk2: Die Demokratisierung des „iconic turn“ durch das „Web 2.0“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>GESCHAFFT: Meine Bakk2-Arbeit ist fertig!!!!</p>
<p>Anbei schon mal die Vollversion, Kurzfassungen gibt´s später:</p>
<p><a href="http://www.loub.at/wp-content/uploads/bakk2.pdf">Bakk2: Die  Demokratisierung des „iconic turn“ durch das  „Web 2.0“</a></p>

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		<title>VO Medienpsychologie Vitouch Sommersemester 2008</title>
		<link>http://www.loub.at/2008/06/23/vo-medienpsychologie-vitouch-sommersemester-2008/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 21:13:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Uni]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpsychologe]]></category>
		<category><![CDATA[Vitouch]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute mal nichts Politisches von mir, nur für meine lieben Mitstudenten: Die Unterlagen zur Medienpsychologie (Vorlesung von Prof. Vitouch) zum Sommersemester 2008 gibt´s ab sofort hier: www.loub.at/?page_id=9. Nachdem es sich um einen Multiple-Choice-Test handelt (erstmals), gibt´s keinen Fragenkatalog.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute mal nichts Politisches von mir, nur für meine lieben Mitstudenten: Die Unterlagen zur Medienpsychologie (Vorlesung von Prof. Vitouch) zum Sommersemester 2008 gibt´s ab sofort hier: <a href="http;//www.loub.at/?page_id=9 ">www.loub.at/?page_id=9</a>. Nachdem es sich um einen Multiple-Choice-Test handelt (erstmals), gibt´s keinen Fragenkatalog.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>SNS &#8211; Mehr als nur virtuell?</title>
		<link>http://www.loub.at/2008/06/15/sns-mehr-als-nur-virtuell/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 19:50:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Publizistik]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[SNS]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen unserer Multimedia-Übung bei Prof. Bobrowsky arbeiten wir (Lukas Weber und ich) an einer Seite über Soziale Netzwerke. Diese Seite, mit WordPress aufgesetzt, ist als &#8220;Work in Progress&#8221; zu sehen, bis zur Fertigstellung gibt es ständig neue Infos auf der Startseite als Blog. Ich würde mich freuen, wenn Ihr in den nächsten 2 Wochen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.unet.univie.ac.at/~a9000165/php/mume_bobrowsky/wp-content/themes/vidiyal/images/netzwerk2.jpg" alt="" width="500" height="180" /></p>
<p>Im Rahmen unserer Multimedia-Übung bei Prof. Bobrowsky arbeiten wir (Lukas Weber und ich) an einer Seite über Soziale Netzwerke. Diese Seite, mit WordPress aufgesetzt, ist als &#8220;Work in Progress&#8221; zu sehen, bis zur Fertigstellung gibt es ständig neue Infos auf der Startseite als Blog. Ich würde mich freuen, wenn Ihr in den nächsten 2 Wochen mal öfter dort vorbei schaut und Eure Meinungen zu unseren Fortschritten per Kommentar im Blog und auf den entsprechenden Seiten abgebt! Danke schon mal dafür!!!</p>
<p>Zur Seite:</p>
<p><a href="http://www.unet.univie.ac.at/~a9000165/php/mume_bobrowsky/" target="_blank"> SNS &#8211; Mehr als nur virtuell</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Bakk2: Die Demokratisierung des &#8220;iconic turn&#8221; durch das Web 2.0</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 13:51:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Publizistik]]></category>
		<category><![CDATA[iconic turn]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[In meiner Bakk2-Arbeit beschäftige ich mit mit der Demokratisierung des iconic turn durch das Web 2.0. Folgende Präsentation, die ich heute in unserem Seminare zeigen werde, bringt einen ersten kurzen Einblick:  [slideboom id=9024&#38;w=425&#38;h=370]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meiner Bakk2-Arbeit beschäftige ich mit mit der Demokratisierung des iconic turn durch das Web 2.0. Folgende Präsentation, die ich heute in unserem Seminare zeigen werde, bringt einen ersten kurzen Einblick:</p>
<p> [slideboom id=9024&amp;w=425&amp;h=370]</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Web 2.0: Paradigmen-Wechsel im Medienbereich</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Feb 2008 20:22:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<category><![CDATA[WWW]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist eine Revolution, die eine Studie der Universität Graz und des Consultingunternehmens Mindtake nun festgestellt hat: Erstmals ist das Internet glaubwürdiger als Offline-Medien. Das widerspricht allen wissenschaftlichen Untersuchungen &#38; Thesen, die es bis jetzt zur Medienlandschaft in Österreich gegeben hat. Im Rahmen meiner Bakk1-Arbeit &#8220;Sind Blogger Journalisten?&#8221; (die übrigens bis Freitag fertig sein muss) habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist eine Revolution, die eine Studie der Universität Graz und des Consultingunternehmens Mindtake nun festgestellt hat: Erstmals ist das Internet glaubwürdiger als Offline-Medien. Das widerspricht allen wissenschaftlichen Untersuchungen &amp; Thesen, die es bis jetzt zur Medienlandschaft in Österreich gegeben hat.</strong></p>
<p><img border="0" align="right" width="279" src="http://bp1.blogger.com/_cHhNZKlMtLk/RrsUE83RwxI/AAAAAAAAAxM/4alcMA--gNk/s320/web2logos_1.jpg" height="320" />Im Rahmen meiner Bakk1-Arbeit &#8220;<a href="http://www.loub.at/?p=104">Sind Blogger Journalisten?</a>&#8221; (die übrigens bis Freitag fertig sein muss) habe ich zuerst die (meiner Meinung nach weit fortgeschrittenere) US-Bloggerszene untersucht. Dort agieren manche A-Blogger schon sehr &#8220;journalistisch&#8221;: Sie recherchieren selbst, wenden Ethik-Kriterien an, erzeugen originären Micro-Content u.v.a. Dort haben die Blogger auch schon eine große Bedeutung &#8211; denn die Glaubwürdigkeit der Offline-Medien ist (durch Abhängigkeit von Wirtschaft und Politik) massiv eingebrochen. Der Glaubwürdigkeitstransfer erfolgte zu den Online-Medien und hier (nach derzeitigem Untersuchungsstand) zu den Bloggern. Damit ist es dort zu einem teilweisen Ersatz bzw. zu einer Ergänzung der herkömmlichen journalistischen Szene durch Blogger gekommen.</p>
<p>In Österreich ist die Bloggerszene (Blogosphäre, auch wenn ich noch nicht davon sprechen würde) stark unterentwickelt. Blogger agieren weniger journalistisch als Vorbilder aus dem angloamerikanischen Raum, haben kaum Leser und werden auch noch nicht sehr ernst genommen. Als &#8220;glaubwürdig&#8221; gilt &#8211; nach geltender Lehre &#8211; in erster Linie, was offline ist. Mit der oben erwähnten Studie scheint die geltende Lehrer überholt. Der drastische Glaubwürdigkeitseinbruch bei Offline-Medien könnte zu einem Transfer zu Online-Medien und Bloggern führen. Dadurch würden wir die US-Entwicklung einer stärkeren Bedeutung der Blogs mit rund 3 bis 4 Jahren Verspätung nun auch beginnen. Hier stehe ich mit meinen Untersuchungen noch ganz am Anfang.</p>
<p>Wie genau sieht nun dieser Glaubwürdigkeitstransfer aus? Ich hab mir die Studie schicken lassen (von Autorin Elke Gruber, vielen Dank!) und mir die Detailzahlen angeschaut. Absolut bemerkenswert: Bei der Glaubwürdigkeit führt Internet vor allen Medien außer Tageszeitungen. Bei der Glaubwürdigkeit bei Sport und Produkten führt Internet auch vor Tageszeitungen, bei Produkten sogar mit 74% (Zeitschrift 14%, Zeitung 10%, Radio 2%). Auf Details werde ich in meiner Arbeit genauer eingehen.</p>
<p>Auf jeden Fall ist damit in Österreich ein Paradigmenwechsel eingetreten, dessen Ursachen und Folgen noch gar nicht abschätzbar sind.</p>
<p>Zweiter Punkt der Studie ist die Bekanntheit von Web 2.0: 52% der User können mit dem Begriff selbst nichts anfangen, nutzen aber durchaus &#8220;Web 2.0&#8243;-Anwendungen. Hier zeigt sich, wie fließend der Übergang zwischen &#8220;Web 1.0&#8243; und &#8220;Web 2.0&#8243; ist und wie bedeutungslos der Marketingbegriff &#8220;Web 2.0&#8243; ist. Die Tatsache, dass die Autoren der Studie völlig unzutreffend www.geizhals.at dem &#8220;Web 2.0&#8243; zurechnen zeigt, wie wenig der Begriff selbst in Fachkreisen verstanden wird.</p>
<p>Mein persönliches, vorläufiges Resümee: Der Paradigmenwechsel im Web steht erst am Anfang. Wir müssen uns noch auf einige Umwälzungen gefaßt machen. All das mit einem Modebegriff wie &#8220;Web 2.0&#8243; abschließend zu charakterisieren, reicht bei weitem nicht aus. Aber das &#8220;Web 2.0&#8243; hat wenigstens die Aufmerksamkeit vieler Meinungsmacher auf die grundlegenden Änderungen beim Umgang mit dem Web gelenkt.</p>
<p><strong>Link:</strong> <a target="_blank" href="http://diepresse.com/home/techscience/internet/356748/index.do">Bericht auf diepresse.com »</a></p>

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		<title>Ein Plagiatjäger läuft Amok</title>
		<link>http://www.loub.at/2008/01/29/ein-plagiatjager-lauft-amok/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jan 2008 22:46:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Publizistik]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>
		<category><![CDATA[Plagiat]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Weber]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[Der uns allen bekannte selbst ernannte Plagiatjäger Stefan Weber, der zuletzt auch Personen des öffentlichen Lebens zu Unrecht des Plagiats beschuldigt hatte, wird mehr und mehr zum unberechenbaren Amokläufer. Jüngster Schildbürgerstreich: Auf sein Drängen mußte die Homepage www.publizistik.at.tt geschlossen werden &#8211; und das ausgerechnet in der Prüfungszeit. Das trifft uns Publizistik-Studenten hart, sind doch schließlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der uns allen bekannte selbst ernannte Plagiatjäger Stefan Weber, der zuletzt auch Personen des öffentlichen Lebens zu Unrecht des Plagiats beschuldigt hatte, wird mehr und mehr zum unberechenbaren Amokläufer. Jüngster Schildbürgerstreich: Auf sein Drängen mußte die Homepage <a href="http://www.publizistik.at.tt">www.publizistik.at.tt</a> geschlossen werden &#8211; und das ausgerechnet in der Prüfungszeit. Das trifft uns Publizistik-Studenten hart, sind doch schließlich dort die wichtigsten Mitschriften und Prüfungsunterlagen zu finden. Was an Mitschriften ohne die Spur eines wissenschaftlichen Anspruchs sondern nur als Lernhilfe nun ein Plagiat sein soll, weiß wohl nur Stefan Weber und die Uni Wien.</p>
<p><img src="http://www.univie.ac.at/stv-publizistik/icons/schriftzugneu.jpg" align="top" height="60" width="420" /></p>
<p>Zweites Problem: Im Publizstik-Forum war es bis jetzt immer möglich, durch Durchblättern der alten Foren alte Prüfungsfragen zu finden und sich so besser und gezielter vorzubereiten. Nun sind die alten Postings alle versteckt worden (und das ausgerechnet in einem Forum der offiziellen Studentenvertretung!). Eine weitere Schikane gegen Studenten oder einfach eine unglaubliche Gedankenlosigkeit ausgerechnet zur Prüfungszeit? Ich möchte das hier nicht beurteilen, würde mich aber über Reaktionen freuen!</p>
<p><strong>Zur Dokumentation</strong>:</p>
<p>Die alten Postings: <a href="http://www.univie.ac.at/stv-publizistik/php/forum/viewforum.php?f=35" target="_blank"></a></p>
<p><a href="http://www.univie.ac.at/stv-publizistik/php/forum/viewforum.php?f=35" target="_blank">http://www.univie.ac.at/stv-publizistik/php/forum/viewforum.php?f=35</a></p>
<p>Die Postings, wie sie aktuell zu finden sind:</p>
<p><a href="http://www.univie.ac.at/stv-publizistik/php/forum/viewforum.php?f=49" target="_blank">http://www.univie.ac.at/stv-publizistik/php/forum/viewforum.php?f=49</a></p>
<p>Und zum Schluss ein besonderes Schmankerl: Laut offizieller Stellungnahme der Studienrichtungsvertretung ist es bis jetzt nicht sicher, ob eine (Neu)Inskription zur Publizistik im Sommersemester überhaupt möglich ist. Ein Fall, der definitiv nicht durch die Zulassungsbeschränkung gedeckt ist. Die Institutsverantwortlichen werden hier schleunigst aktiv werden müssen:</p>
<p><a href="http://www.univie.ac.at/strv-publizistik/php/forum/viewtopic.php?t=31142" target="_blank">Offizielles Statement »</a></p>

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		<title>Prüfungsfragen THEO Gottschlich</title>
		<link>http://www.loub.at/2008/01/28/prufungsfragen-theo-gottschlich/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 16:03:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Publizistik]]></category>
		<category><![CDATA[Gottschlich]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Theo]]></category>

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		<description><![CDATA[Und das waren die Fragen der heutigen Theo-Prüfung (Gruppe B) Stellen Sie dar, welchen Kriterien sozialwissenschaftliches (kommunikationswissenschaftliches) Vorgehen folgt und wodurch diese Vorgehensweise sich von jener der Philosophie unterscheidet (2 Pkt) Literaturfrage: Welche Formen der Wissenschaftsentwicklung lassen sich allgemein nach Kriz/Lück/Heidbrink unterscheiden und worin liegen ihre Gemeinsamkeiten bzw. Gegensätze (2 Pkt) Literaturfrage: Was verstehen McCombs/Shaw [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und das waren die Fragen der heutigen Theo-Prüfung (Gruppe B)</p>
<ol>
<li>Stellen Sie dar, welchen Kriterien sozialwissenschaftliches (kommunikationswissenschaftliches) Vorgehen folgt und wodurch diese Vorgehensweise sich von jener der Philosophie unterscheidet (2 Pkt)</li>
<li>Literaturfrage: Welche Formen der Wissenschaftsentwicklung lassen sich allgemein nach Kriz/Lück/Heidbrink unterscheiden und worin liegen ihre Gemeinsamkeiten bzw. Gegensätze (2 Pkt)</li>
<li>Literaturfrage: Was verstehen McCombs/Shaw unter der von ihnen erläuterten „Agenda Setting&#8221; Funktion der Massenmedien und welche Gründ führen sie durch diese an? (2 Pkt)</li>
<li>Erläutern Sie die Grundlagen des Stimulus-Response-Denkens in der Kommunikationswissenschaft und welche Erweiterungen dieses im Zuge seiner Entwicklung erfahren hat. (2 Pkt)</li>
<li>Welche Grundeinwände erhebt die Kritische Theorie nach Theodor W. Adorno gegen den Kritischen Rationalismus und welche Gegenargumente werden von Seiten Poppers vorgetragen (Positivismusstreit)? (3 Pkt)</li>
<li>Erläutern Sie den von Habermas getroffenen Unterschied zwischen „kommunikativem Handeln&#8221; und „Diskurs&#8221; und stellen Sie anhand eines Beispiels dar, wie die beiden Kommunikationsformen zusammenhängen. (3 Pkt)</li>
<li>Was versteht Luhmann unter einem sozialen System? Erläutern Sie die Grundbegriffe systemtheoretischen Denkens und wenden Sie dieses auf den Journalismus an.</li>
<li>Beschreiben Sie ein von Ihnen gewähltes Problem gesellschaftlicher Kommunikation und reflektieren Sie dieses Problem vor dem Hintergrund kommunikationswissenschaftlicher Theorien. (3 Pkt)</li>
</ol>
<p><strong>Benotung:</strong></p>
<p>Insgesamt gibt´s 20 Punkte zu erreichen, nach Noten wird so gestaffelt</p>
<ul>
<li>0-9: 5</li>
<li>10-12: 4</li>
<li>13-16: 3</li>
<li>17-18: 2</li>
<li>19-20: 1</li>
</ul>

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