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	<title>Loub 2.0</title>
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	<description>Einfach so was von 2.0 ;-)</description>
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		<title>Politische Manipulation &#8211; auch ohne Photoshop</title>
		<link>http://www.loub.at/blog/2012/01/25/politische-manipulation-auch-ohne-photoshop/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 20:07:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Autobus]]></category>
		<category><![CDATA[Autofahrer]]></category>
		<category><![CDATA[Autos]]></category>
		<category><![CDATA[BILD]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[iconic turn]]></category>
		<category><![CDATA[Photoshop]]></category>
		<category><![CDATA[Radfahrer]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlicher Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein derzeit auf Facebook kursierendes Bild ist ein perfektes Beispiel, wie Bilder und politische Aussagen auch ganz ohne Photoshop manipuliert werden können. Eine Analyse in 3 Schritten - so funktioniert´s...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p><img src="http://farm8.staticflickr.com/7030/6761562215_993b761c52.jpg" alt="Politische Manipulation leicht gemacht" width="500" height="365" /></p>
<p>Derzeit kursiert dieses Bild massiv auf Facebook: Gegenübergestellt wird der Platz, den man braucht, um 60 Menschen zu transportieren. Am wenigsten Platz braucht der Bus, am zweit wenigsten die Fahrräder. Und die Autos brauchen natürlich den meisten Platz. Grüne posten das Foto nun landauf, landab, um ihre Autofahrer-feindliche Politik zu rechtfertigen. Freilich hat das Ganze einen Schönheitsfehler.<br />
<a title="Iconic Turn: Politische Manipulation 1 by gerhard.loub, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/loub_gerhard/6761737987/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7002/6761737987_981f832134.jpg" alt="Iconic Turn: Politische Manipulation 1" width="500" height="388" /></a></p>
<p><a title="Iconic Turn: Politische Manipulation 1 by gerhard.loub, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/loub_gerhard/6761737987/"></a>Zeigen Bild 2 (Bus) und 3 (Fahrräder) den selben Bildausschnitt, wird in Bild 1 (Autos) ein wesentlich kleinerer Bildausschnitt gewählt, wodurch der Platzverbrauch der Autos im Verhältnis wesentlich größer erscheint. Auf dem Bild oben ist der Bereich, in dem auf Bild 1 die Autos stehen, auf Bild 2 hervorgehoben &#8211; und macht nur etwa die Hälfte des Bildes aus.</p>
<p><a title="Iconic Turn: Politische Manipulation 2 by gerhard.loub, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/loub_gerhard/6761738361/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7166/6761738361_1770c9ddd3.jpg" alt="Iconic Turn: Politische Manipulation 2" width="500" height="388" /></a></p>
<p>Betrachtet man nun das Größenverhältnis von Autos und Bus, so wird man überrascht feststellen, dass der Bus etwa die Länge von 1 1/2 Autos verbraucht. Beachtet man, dass die dargestellten Autos eine Länge von je ca. 4 1/2 Metern haben und Stoßstange an Stoßstange stehen, während der Bus ca. 11 bis 12 Meter misst, so sollten sich statt eineinhalb fast doppelt so viel Autos daneben ausgehen.<br />
<a title="Iconic Turn: Politische Manipulation 2 by gerhard.loub, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/loub_gerhard/6761796371/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7018/6761796371_fbd3f7a7eb.jpg" alt="Iconic Turn: Politische Manipulation 2" width="500" height="388" /></a></p>
<p>Besonders skurril wird der Vergleich, wenn man das Autobild mit dem Fahrradbild vergleicht. Die hintereinander gestellten Fahrräder (bei 6 Reihen also je 10 Stück, bei 7 Reihen 8 bis 9 Stück) sind gerade einmal so lang wie 2 Autos.  2 Autos kämen auf rund 9 Meter, 10 Fahrräder auf rund 18 Meter (also das Doppelte), 8 Fahrräder immer noch auf 14,4 Metern. Erreicht wird diese Verzerrung einerseits durch den unterschiedlichen Bildausschnitt, andererseits dadurch, dass die Fahrräder weiter hinten platziert werden und daher durch die Perspektive wesentlich kleiner wirken.</p>
<p>Da ist es nur ein Nebenaspekt, dass beim Bus Vollbesetzung angenommen wird, während die Autos mit je 5 Sitzplätzen nur mit einer (oder 1 1/2) Personen besetzt werden.</p>
<p>Bildmanipulation funktioniert also auch ganz ohne Photoshop. Und gerade die sonst auf politische Ethik und Transparenz bedachten Grün-Aktivisten machen sich das gerne zu Nutze.</p>
<p><em>P.S.: Weitere Beispiele zur Bildsprache in meiner <a href="http://www.loub.at/publizistik_downloads/Die_Demokratisierung_des_iconic_turn_durch_das_Web_2.0.pdf" target="_blank">Bakk-Arbeit zur Demokratisierung des &#8220;iconic turn&#8221; (PDF)</a>.</em></p>
<p><strong><em>NACHTRAG:</em></strong></p>
<p><em>Die Manipulation geht übrigens weiter als ursprünglich angenommen. Wie die Stadt Münster selbst <a href="http://www.muenster.de/stadt/stadtplanung/radverkehr_prinzipalmarkt-poster.html" target="_blank">hier</a> belegt:</em></p>
<ul>
<li><em>Das Bild stammt aus 1990 &#8211; nicht 2001.</em></li>
<li><em>Die verfälschte Perspektive wurde erst nachträglich montiert.</em></li>
<li><em>Es geht um 72, nicht 60 Personen (die dann schwerlich in einen Bus passen).</em></li>
<li><em>Es werden sogar noch mehr Autos abgebildet (also wohl tatsächlich für 1 Person pro Auto).</em></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Yes he can´t</title>
		<link>http://www.loub.at/blog/2012/01/25/yes-he-can%c2%b4t/</link>
		<comments>http://www.loub.at/blog/2012/01/25/yes-he-can%c2%b4t/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 08:59:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[state of the union]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Obama hat bewiesen, dass er´s nicht kann. Mal sehen, ob er´s trotzdem ein zweites Mal schafft, seine Wähler zu blenden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p>In seiner &#8220;Rede zur Lage der Nation&#8221;, diesmal einem reinen Wahlkampfauftakt, hat Barack Obama wieder mal voll aufgedreht: Reiche schröpfen, Arme retten, Gleichheit für alle. Perfekt auch die Inszenierung: Der Milliardär Warren Buffet hatte kritisiert, dass er <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Cu5B-2LoC4s" target="_blank">weniger Steuern zahlt als seine Sekretärin</a>. Prompt durfte diese Sekretärin neben der First Lady Platz nehmen und die Kulisse zu Obamas Wahlkampfauftritt abrunden.</p>
<p>Freilich hat Obama nicht viel zu feiern. Er hat gegen Ende seiner (ersten?) Amtszeit als erster schwarzer US-Präsident praktisch alle Wahlversprechen gebrochen, seine Anhänger dies- und jenseits des Atlantiks schwer enttäuscht: Egal, ob er das menschenrechtswidrige US-Gefangenenlager Guantanamo nicht geschlossen hat, statt dem Kampf gegen die Erderwärmung <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/rohstoffe_obama_oel-_und_gasfoerderung_1.10578313.html" target="_blank">die Erdölförderung in ökologisch sensiblen Regionen forciert hat</a> oder die USA unter seiner Ägide ständig am Rand der Zahlungsunfähigkeit schwebt.</p>
<p>Obama hat in seiner ersten Periode bewiesen, dass er´s nicht kann. Ob er es ein zweites Mal schafft, die Amerikaner mit seinem Charisma zu blenden, werden wir im November wissen&#8230;</p>
<p><img title="Yes he can´t" src="http://images.huffingtonpost.com/gen/60207/original.jpg" alt="" width="400" height="538" />
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		</item>
		<item>
		<title>Populismuslehre oder Die gesteuerte soziale freie Marktwirtschaft</title>
		<link>http://www.loub.at/blog/2012/01/23/populismuslehre-oder-die-gesteuerte-soziale-freie-marktwirtschaft/</link>
		<comments>http://www.loub.at/blog/2012/01/23/populismuslehre-oder-die-gesteuerte-soziale-freie-marktwirtschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 04:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Franz Voves]]></category>
		<category><![CDATA[ORF]]></category>
		<category><![CDATA[Pressestunde]]></category>
		<category><![CDATA[SPÖ]]></category>

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		<description><![CDATA[Gesteuerte soziale freie Marktwirtschaft: Für Franz Voves kein Gegensatz. Und für die Medien, die ihm reihenweise kritiklos huldigen auch nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p>Franz Voves wird landauf landab von den Medien gehuldigt: Der große Reformator, der mit Weitblick und ohne Rücksicht auf eigene Interessen das Land aus der Krise holt. Auch die ORF-Pressestunde lief am Sonntag eher als Huldigung denn als kritische Frage-Antwort-Runde ab.</p>
<p>So konnte Voves ganz ungestört von seinen Ideen schwadronieren und sich dafür loben lassen: etwa von der &#8220;gesteuerten sozialen Marktwirtschaft&#8221;, zu der er sich als Anhänger der &#8220;freien Marktwirtschaft&#8221; bekennt. Widerspruch? Natürlich nicht&#8230;</p>
<p>Spannend auch seine durchaus mutigen Visionen der &#8220;Vereinigten Staaten von Europa&#8221;: Die Auflösung der Nationalstaaten zugunsten eines europäischen Superstaats erscheint durchaus visionär und ambitioniert. Schade nur, dass dafür nur die Bundesebene Kompetenzen abgeben soll &#8211; seine Landesregierung natürlich nicht.</p>
<p>Auch in der Bildungsfrage zeigt sich der starke Widerspruch zwischen Schein und Sein, zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Als Bildungsmusterland in den Medien gehypet hat er für die Mutter, deren Kinder wegen seiner Schulzusammenlegungen nun 2 Stunden Schulweg vor sich haben, keine Antwort parat. So ist das eben, sagen die Expertinnen und Experten, und das muss man halt so zur Kenntnis nehmen!</p>
<p>Franz Voves ist ein perfekter Verkäufer &#8211; und ein perfekter Blender, ein Populist wie er im Buche steht. Mit einem freundlichen Grinsen lächelt er die Krise weg. Als echter Reformer kann er sich nur so lange präsentieren, so lange niemand kritische Fragen stellt. In einer Medienlandschaft wie der österreichischen wird das wohl nicht so bald passieren&#8230;</p>
<p><a title="Wahlkampfauftakt der SPÖ Steiermark by Werner Faymann, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/wernerfaymann/4935047936/"><img src="http://farm5.staticflickr.com/4099/4935047936_9b1854024e.jpg" alt="Wahlkampfauftakt der SPÖ Steiermark" width="500" height="305" /></a>
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		</item>
		<item>
		<title>ORF – unabhängig UND objektiv!</title>
		<link>http://www.loub.at/blog/2012/01/21/orf-%e2%80%93-unabhangig-und-objektiv/</link>
		<comments>http://www.loub.at/blog/2012/01/21/orf-%e2%80%93-unabhangig-und-objektiv/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 13:25:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[ORF]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Niko Pelinka]]></category>
		<category><![CDATA[Objektivität]]></category>
		<category><![CDATA[Unabnhängigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Der ORF gehört weder Parteien noch seinen Angestellten. Der ORF gehört uns allen. Gebt ihn uns zurück!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p>Die Mitarbeiter des ORF und die Medien haben in der Causa Pelinka zweifelsohne einen großen Sieg erzielt – auch wenn das sicher am ungeschickten Agieren von ORF-Chef und Löwelstrasse gelegen ist. Die Rache kam freilich auf dem Fuß – mit der Krone-Kampagne gegen die Nebenbeschäftigungen von ORF-Mitarbeitern. Die Achse Löwelstrasse – Küniglberg – Muthgasse funktioniert nach wie vor hervorragend.</p>
<p>Nun gilt es, die Causa Pelinka nicht als Eintagsfliege verglühen zu lassen. Die ORF-Mitarbeiter werden zweifelsohne nun mehr auf Unabhängigkeit pochen – das ist ihr gutes verfassungsmäßig geschütztes Recht. Doch ein zweiter Aspekt wird zumindest eine ebenso große Rolle spielen müssen: Das Objektivitätsgebot. Denn viele Redakteure beharren nicht auf ihrer Unabhängigkeit, um objektiv berichten zu können, sondern um ihre private (partei)politische Meinung besser vertreten zu können. Und das ist in einem unabhängigen UND objektiven ORF weder ihre Verpflichtung noch ihr Recht.</p>
<p>Wir werden um eine grundsätzliche Neudefinition des ORF in den nächsten Jahren nicht herumkommen. Wir müssen klar messbare Faktoren definieren, deren Einhaltung auch in aller Konsequenz und Schärfe verfolgt werden (und da reicht es nicht, irgendwelche Hochglanzbroschüren mit Eigenlob zu produzieren):</p>
<ul>
<li>Unabhängigkeit statt Fremdbestimmung: Nicht nur von Politik, sondern auch von Wirtschaft, Interessensgruppen und Vereinen</li>
<li>Objektivität statt Privatmeinung: Rückkehr zu objektiver Berichterstattung statt zur Summe der Privatmeinungen der Redaktion</li>
<li>&#8220;Public value&#8221;: Klare, nachvollziehbare und messbare Definition eines öffentlichrechtlichen Mehrwerts, laufende Bewertung des gesamten Programms und Streichung der Gebührenverwendung für Programme und Sender, die dem nicht genügen</li>
</ul>
<p>Wenn diese Eckpunkte funktionieren, hat der öffentlichrechtliche Rundfunk eine Daseinsberechtigung. Denn der ORF gehört nicht der Politik, nicht den Parteien und erst recht nicht seinen Angestellten. Der ORF gehört uns allen – und wir wollen ihn zurück!</p>
<p><a title="ORF by gerhard.loub, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/loub_gerhard/6735675787/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7019/6735675787_b935fd7b33.jpg" alt="ORF" width="500" height="333" /></a></p>
<p><em>Nur, um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Bei diesem Blogbeitrag handelt es sich natürlich um die persönliche Meinung des Autors. Aber das sollte eigentlich eh klar sein.</em>
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		</item>
		<item>
		<title>Der scheinheilige St. Peter &amp; seine Gang</title>
		<link>http://www.loub.at/blog/2012/01/19/der-scheinheilige-st-peter-seine-gang/</link>
		<comments>http://www.loub.at/blog/2012/01/19/der-scheinheilige-st-peter-seine-gang/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 06:17:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Pilz]]></category>

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		<description><![CDATA[Grüner Anti-Privilegienkampf hört dort auf, wo die Grünen selbst betroffen sind. Das beweist einmal mehr Peter Pilz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p>Weit her ist es ja nicht mit der Moral von Peter Pilz und seinen Grünen, wenn es um die eigenen Privilegien geht. Jüngstes Beispiel: Nachdem sich Pilz in den letzten Wochen mit den üblich drastischen Worten beschwert hat, weil Diplomatenpässe zu freizügig vergeben werden, mokkiert er sich nun, dass er seinen Diplomatenpass abgeben soll. Grüner Anti-Privilegienkampf endet eben dort, wo die Grünen selbst betroffen sind. Und das ist nur das jüngste Beispiel, das zeigt, was mit Grünen Werten passiert, wenn sie selbst betroffen sind:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.loub.at/blog/2011/06/10/schummeldoktor-pilz-egoplag/">Peter Pilz hat Johannes Hahn zu Unrecht laufend als Plagiator verdächtigt. Er selbst droht freilich allen, die seine fragwürdige Doktorarbeit als Plagiat bezeichnen, mit sofortiger Klage &#8211; auch jenem Spezialisten, den er selbst als &#8220;Plagiatsjäger&#8221; engagiert hatte.</a></li>
<li><a href="http://www.loub.at/blog/2012/01/08/don-peppone/">Die Grünen kritisieren die geplante Bestellung des roten SPÖ-Stiftungsrats zum Büroleiter von ORF-Chef Wrabetz. Der Grüne Stiftungsrat Pius Strobl ist freilich durch seine Stimme für Wrabetz zum ORF-Sprecher aufgerückt.</a></li>
<li><a href="http://www.loub.at/blog/2011/10/16/demokratie-abgesagt-rotgruen/">Die Grünen geben sich gerne als Kämpfer für Bürgerbeteiligung. Kaum in Wien an der Macht erklären sie freilich, dass direkte Demokratie dort nicht funktioniert, wo die Bürger gegen die Grünen Pläne sind.</a></li>
<li><a href="http://www.loub.at/blog/2011/08/25/ma20-grune-parteibuchwirtschaft-rotgruen/">Die Grünen sehen sich als Kämpfer gegen die Parteibuchwirtschaft. In Wien freilich wurde die einzige von Grünen zu besetzende Spitzenposition mit einem Grünen Funktionär besetzt.</a></li>
</ul>
<div>Und, noch Fragen?</div>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="Kleiner Pilz ganz Groß by gerhard.loub, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/loub_gerhard/707671600/"><img src="http://farm2.staticflickr.com/1193/707671600_5de5c1aa56.jpg" alt="Kleiner Pilz ganz Groß" width="361" height="500" /></a>
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				</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Heimat bist Du großer Schuldner</title>
		<link>http://www.loub.at/blog/2012/01/16/heimat-bist-du-groser-schuldner/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 00:10:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeshymne]]></category>
		<category><![CDATA[BZÖ]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Opposition]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldenrbemse]]></category>

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		<description><![CDATA[Zweidrittelmehrheit für Hymnen-Gendern, keine Zweidrittelmehrheit für die Sicherung unserer Zukunft durch die Schuldenbremse. Wer soll diese Opposition noch ernst nehmen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p>Da ist es noch schnell, einfach und ohne Bedingungen gegangen: Als die Bundeshymne politisch korrekt &#8220;gegendert&#8221; wurde, war die Zweidrittel-Mehrheit kein Problem. Nur wenig später geht es darum, Österreich vor einem weiteren Absturz zu retten, das Schluss-Machen mit immer neuen Schulden verbindlich in der Verfassung fest zu schreiben, für die Politik verpflichtend zu machen. Und schon ist es vorbei mit der Einigkeit im Parlament.</p>
<p>Die Grünen wollen der Schuldenbremse nur zustimmen, wenn es neue und mehr Steuern gibt. Das BZÖ will der Schuldenbremse nur zustimmen, wenn es KEINE neuen und KEINE höheren Steuern gibt. Und die FPÖ schwankt irgendwo zwischen Euro-Austritt, Neuwahlen und EU-Spaltung. Parteipolitische Spielchen statt politischer Verantwortung: Ganz ehrlich: Wer wundert sich da noch über die Politikverdrossenheit der Bürger? Wer wundert sich, wenn niemand mehr versteht, wenn es zwar eine Verfassungsmehrheit für zwei Worte in der Bundeshymne, aber keine Verfassungsmehrheit für die Sicherung unserer Zukunft gibt?</p>
<p>Österreich steht am Scheideweg zwischen Bankrott und Neustart. Es liegt nun an der Opposition, zu entscheiden, auf welche Seite sie sich schlagen will.</p>
<p><img class="aligncenter" title="Opposition" src="http://static3.kleinezeitung.at/system/galleries_520x335/upload/0/4/7/2456615/opos250810apa726.jpg" alt="" width="520" height="335" />
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		<title>Aufwachen!</title>
		<link>http://www.loub.at/blog/2012/01/14/aufwachen/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 19:33:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Nulldefizit]]></category>
		<category><![CDATA[Rating]]></category>
		<category><![CDATA[Schulden]]></category>
		<category><![CDATA[Triple-A]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Triple-A ist erstmals weg. Wer jetzt noch glaubt, wir können weiter machen wie bisher, hat in der Politik nichts mehr verloren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p>Mit dem ersten Verlust des Triple-A-Ratings durch eine Ratingagentur haben wir &#8211; zumindest teilweise zu Unrecht &#8211; eine gewaltige Watsche kassiert. Nein, natürlich können wir nichts dafür, wenn Ungarn, wo unsere Banken hoch engagiert sind, am Rande der Pleite balanciert. Und die Schwierigkeiten Italiens werden wir trotz des positiven Beitrags Südtirols nicht lösen können. Aber wir müssen das Urteil von S&amp;P zur Kenntnis nehmen, ob´s uns jetzt passt oder nicht. Und wenn andere Ratingagenturen folgen oder die österreichischen Schulden über 80% steigen, wird´s erst richtig dramatisch.</p>
<p>Daher muss endlich Schluss sein mit immer neuen Schulden. Ziel muss nicht das Erreichen des Maastricht-Kriteriums oder irgendeines Fiskalpakets sein. Ziel kann und muss es sein, nicht mehr Geld auszugeben als wir haben. Wer das jetzt noch nicht kapiert hat &#8211; und es gibt bei Bremsern von SPÖ über Grüne bis zur Gewerkschaft genug davon &#8211; der soll das Politik machen bitte anderen überlassen.</p>
<p>Wenn wir weiter zuwarten, wird sich das Problem, dass wir zu hohe Zinsen zahlen müssen, nicht mehr stellen. Wenn wir kein Geld mehr zu leistbaren Zinsen aufnehmen können, werden wir nur mehr ausgeben können, was wir einnehmen. Und dann kommt das Nulldefizit von selbst. Es wird nur viel mehr weh tun. Und wir werden &#8211; Demokratie hin oder her &#8211; nicht mehr gefragt werden. Die nächsten Wochen und Monate werden zeigen, wer in diesem Land verantwortungsvolle Politik macht &#8211; und wem schlicht und einfach egal ist, womit die nächste Generation ein Problem hat.</p>
<p><img class="aligncenter" title="Schuldenbremse" src="http://www.radiobremen.de/politik/schuldenbremse108_v-panorama.jpg" alt="" width="460" height="259" />
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		<title>Exempel eines Kulturverfalls: Kirche ohne Turm</title>
		<link>http://www.loub.at/blog/2012/01/11/exempel-eines-kulturverfalls-kirche-ohne-turm/</link>
		<comments>http://www.loub.at/blog/2012/01/11/exempel-eines-kulturverfalls-kirche-ohne-turm/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 10:16:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Penzing]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[#rotgruen]]></category>
		<category><![CDATA[Breitensee]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Im rotgrünen Wien zerbröseln die Kirchen - und niemand kann was dafür.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p><a title="Breitensee: Kirche ohne Turm by gerhard.loub, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/loub_gerhard/6677886603/"><img class="alignright" style="border-style: initial; border-color: initial;" src="http://farm8.staticflickr.com/7010/6677886603_fcf648d7a7_m.jpg" alt="Breitensee: Kirche ohne Turm" width="160" height="240" /></a></p>
<p>Sie steht exemplarisch für den Kulturverfall im rotgrünen Wien: Die Breitenseer Pfarrkirche, in der ich selbst getauft worden bin, fristet seit Jahren ein trauriges &#8220;turmloses&#8221; Leben. Mittlerweile wurde sogar das schützende Baugerüst entfernt &#8211; da es selbst baufällig geworden war.</p>
<p>&#8220;Originelle&#8221; Lösungsidee der Erzdiözese: Auch die Breitenseer Kirche sollte an die Orthodoxen verschenkt werden. Die haben aber &#8211; <a href="http://diepresse.com/home/panorama/religion/722755/Zu-wenig-Geld_Wiens-Kirchen-broeckeln?from=suche.intern.portal">laut &#8220;Presse&#8221;-Bericht</a> &#8211; aus Denkmalschutzgründen &#8220;dankend abgelehnt&#8221;.</p>
<p>Während im rotgrünen Wien also Millionen für Fahradweg-Räumung im Winter, Gratis-Wohnen für Punks und Meinungskauf via Inseratenlawine ausgegeben wird, verfallen unsere Kirchen. Die katholische Kirche selbst, die laut rotgrünen Agitatoren ja ohnehin zu viel Geld hat, kann sich den Erhalt dieser Kulturdenkmäler offensichtlich nicht leisten. Und so verfällt unser Wiener Kulturerbe weiter &#8211; und niemand kann was dafür&#8230;</p>
<p>&nbsp;
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		<title>Don Peppone</title>
		<link>http://www.loub.at/blog/2012/01/08/don-peppone/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 19:20:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Foglar]]></category>
		<category><![CDATA[Gabriele Moser]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Neujahr]]></category>
		<category><![CDATA[Neutralität]]></category>
		<category><![CDATA[Niko Pelinka]]></category>
		<category><![CDATA[ORF]]></category>
		<category><![CDATA[SPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[U-Ausschuss]]></category>
		<category><![CDATA[Wrabetz]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich-Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Manch politisches Kommentar in den Weihnachtsferien war "einfach nur zum Wundern". Und manchen Politiker werde ich im neuen Jahr wohl nicht mehr ganz so ernst nehmen können...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p>Zugegeben: Ich habe die großteils politikfreien Ferien genossen. Wenn ich aber dann doch einen Blick in die Medien geworfen habe, habe ich mich oft einfach nur gewundert:</p>
<ul>
<li>Über <a href="http://chorherr.twoday.net/stories/64022780/" target="_blank">die Grünen, die sich zwar über die Bestellung des &#8220;roten&#8221; Stiftungsrats Pelinka zum Büroleiter von ORF-Chef Wrabetz aufregen</a>, 2006 aber die<a href="http://www.krone.at/Oesterreich/Gruener_Pius_Strobl_wird_Marketingchef_des_ORF-ORF_im_Wandel-Story-58614" target="_blank"> Bestellung des &#8220;Grünen&#8221; Stiftungsrats Pius Strobl zum ORF-Sprecher</a> völlig normal gefunden haben</li>
<li>Über die Roten, die -<a href="http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Nachrichten/4083377-6/skepsis-in-der-sp%C3%B6-zu-eurofighter-verkauf.csp" target="_blank"> zumindest teilweise</a> -<a href="http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Nachrichten/4075920-6/sp%C3%B6-will-eurofighter-verkaufen-abfangj%C3%A4ger-sind-doch-sinnlos.csp" target="_blank"> die österreichische Neutralität via Aufgabe der eigenständigen Luftverteidigung abschaffen wollen</a></li>
<li>Über die Grüne U-Ausschussvorsitzende Moser, die dem Abgeordneten zuerst <a href="http://derstandard.at/1319183152815/Sicherheitsstufe-3-Geheimhaltung-Keine-Handykameras-im-U-Ausschuss" target="_blank">zur Geheimhaltung des U-Ausschusses mit Handyabnahmen droht</a> und jetzt <a href="http://derstandard.at/1325485603125/Ab-naechster-Woche-U-Ausschuss-Gruene-fordern-Live-Uebertragung" target="_blank">den ganzen U-Ausschuss live via TV übertragen möchte</a></li>
<li>Über Gewerkschaftsboss <a href="http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2916658/oegb-verlangt-einbindung-bei-sparpaket.story" target="_blank">Foglar, der noch immer nicht kapiert hat, dass man nicht mehr Geld ausgeben kann, als man hat</a></li>
<li>Und über den klerikalen Wandel Werner Faymanns, den <a href="http://www.flickr.com/photos/loub_gerhard/6661176531/in/photostream" target="_blank">&#8220;Österreich&#8221; (s. Bild)</a> in gewohnt professioneller Fotomontage neuerdings mit &#8220;Priesterkragen&#8221; darstellt</li>
</ul>
<p>Wundern ist manchmal einfach amüsanter und stressfreier als Ärgern. Vielleicht sollte ich mir diesen Ersatz ja als Neujahrsvorsatz in die Politik mitnehmen &#8211; und nicht jede dumme Wortmeldung so schrecklich ernst nehmen. Mal sehen, wie lange ich das durchhalte ;-)</p>
<p><a title="Ö24: Faymann mit Priesterkragen by gerhard.loub, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/loub_gerhard/6661176531/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7001/6661176531_34205f5399.jpg" alt="Ö24: Faymann mit Priesterkragen" width="500" height="340" /></a>
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		<title>Warum nicht gleich Rudas?</title>
		<link>http://www.loub.at/blog/2011/12/23/warum-nicht-gleich-rudas/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 18:55:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[ORF]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Armin Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[Nikolaus Pelinka]]></category>
		<category><![CDATA[SPÖ]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach der informellen Leitung übernimmt die SPÖ nun auch formal die Leitung des ORF.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p>Besser als <a href="http://twitter.com/#!/ArminWolf/status/150205259325771776" target="_blank">Armin Wolf auf Twitter</a> kann man es nicht ausdrücken:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Das glaub ich jetzt nicht! APA meldet eben, Niko Pelinka wird Wrabetz-Büroleiter. Warum nicht gleich Laura Rudas?&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Bisher wurden die ORF-Entscheidungen informell in der Löwelstraße getroffen. Mit dem heutigen Tag übernimmt mit Nikolaus Pelinka, SPÖ-Chef im ORF-Stiftungsrat, auch formell die SPÖ die Leitung des ORF. Mit dem heutigen Tag kann niemand mehr behaupten, der ORF wäre &#8211; auch nur formal &#8211; unabhängig. Mit dem heutigen Tag gehört der SPÖ auch ganz offiziell ein Medium mehr &#8211; diesmal allerdings ohne Inserate.</p>
<p>Es wird an jenen Redakteuren, die sich noch einen Hauch an Unabhängigkeit bewahren wollen, liegen, zu beweisen, dass sie keine Angestellten der Löwelstraße sind. Die Vergangenheit macht skeptisch. Ausnahmen wie Armin Wolf könnten das Gegenteil beweisen. Das Jahr 2012 wird zeigen, wohin der Küniglberg geht&#8230;</p>
<p><img class="aligncenter" title="Rotfunk" src="http://farm2.static.flickr.com/1166/5104994286_4ce476679f.jpg" alt="" width="500" height="298" />
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