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	<title>Loub 2.0 &#187; Bildung</title>
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	<description>Einfach so was von 2.0 ;-)</description>
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		<title>Eine Stadtschulratspräsidentin sieht rot</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 10:22:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
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		<category><![CDATA[Susanne Brandsteidl]]></category>

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		<description><![CDATA[Rotes Wien: Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl verrichtet ihre Pressearbeitet via SPÖ-Pressedienst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oft wird die (Partei-)Politisierung des Schulsystems kritisiert. Ein besonders krasses Beispiel dafür liefert (wieder einmal) das &#8220;Rote Wien&#8221;: Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl wird ja schon lange nachgesagt, dass sie mehr als SPÖ-Parteipolitikerin denn als Schulbehörde agiert. Hätte es noch eines Beweises bedurft, liefert ihn Brandsteidl jetzt selbst. Sie ist nun dazu übergegangen, nicht nur parteipolitisch zu argumentieren, sondern sich für ihre offiziellen Aussendungen gleich des Wiener SPÖ-Pressedienstes zu bedienen. Wer immer noch daran gezweifelt haben mag, dass die Wiener SPÖ den Stadtschulrat als Teilorganisation der eigenen Parteihierarchie betrachtet, dürfte damit wohl endgültig überzeugt sein.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100906_OTS0139/brandsteidl-kritik-der-gruenen-und-oevp-beweist-richtigkeit-des-wiener-weges"><img class=" aligncenter" title="Brandsteidl-OTS" src="http://farm5.static.flickr.com/4084/4967396698_ab2e33dbc9_d.jpg" alt="" width="500" height="250" /></a></p>

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		<title>Uni gelöscht? #unibrennt</title>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 15:48:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>
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		<category><![CDATA[Audimax]]></category>
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		<category><![CDATA[Universität Wien]]></category>
		<category><![CDATA[ÖH]]></category>

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		<description><![CDATA[Die gestrigen Ereignisse haben bewiesen: #unibrennt ist am Ende, die Studierenden wollen nichts (mehr) mit den linken Tagträumern zu tun haben. Doch die aufgezeigten Probleme sind noch lange nicht gelöst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.loub.at/wp-content/uploads/unigeloescht.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-955" title="Uni gelöscht" src="http://www.loub.at/wp-content/uploads/unigeloescht-e1273592764841.jpg" alt="" width="249" height="124" /></a>Es ist das unrühmliche Ende einer angeblichen Studenten-Bewegung: Gestern haben erneut Aktivisten von #unibrennt Räumlichkeiten der Universität Wien besetzt. Aus dem Rektorat wurden sie von der Polizei rasch hinauskomplimentiert. Und im Audimax unterlagen die Möchtegern-Besetzer bei einer demokratischen Abstimmung den Studenten in einer gerade stattfindenden Publizistik-Vorlesung. Damit ist wohl klar, wo die #unibrennt-Bewegung einzuordnen ist, denn die Studierenden wollen mit Besetzungen und linken Tagträumereien nichts zu tun haben.</p>
<p>Doch bei allen Phantastereien, bei allen Schäden durch Sachbeschädigungen und Anmietung anderer Räumlichkeiten, hat #unibrennt dennoch &#8211; direkt und indirekt &#8211; einige wesentliche Probleme zum Thema gemacht, etwa:</p>
<ul>
<li>die fehlende gesellschaftliche und staatliche Anerkennung des Bakkalaureats</li>
<li>das chaotische und ratlose Vorgehen der Universitäten bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses</li>
<li>die Unzufriedenheit vieler Studierenden mit der aktuellen Studiensituation</li>
<li>die Unzulänglichkeiten der Massenuniversität und den dringenden Bedarf nach qualitativ orientierter Studienzulassung</li>
<li>die Unfähigkeit vieler traditioneller Massenmedien, mit Web 2.0 orientierten Bewegungen umzugehen</li>
<li>die Tatsache, dass sich keine Gruppierung der Studierenden &#8211; weder Audi-Max-Besetzer noch deren Gegner &#8211; von der derzeitigen ÖH-Führung vertreten fühlt und die ÖH damit zusehends irrelevant wird (so sie dies nicht ohnehin schon ist)</li>
<li>und last not least die Tatsache, dass Obdachlose aus Nicht-EU-Ländern selbst mitten im Winter von der Stadt Wien im Stich gelassen werden</li>
</ul>
<p>#unibrennt ist am Ende. Doch die Probleme sind noch lange nicht gelöst.</p>

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		<title>Wer kennt schon Barbara Rosenkranz?</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 00:23:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[ORF]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer hätte das gedacht: Barbara Rosenkranz ist selbst der Freiheitlichen Jugend unbekannt. Und die FPÖ-Jugend hat noch andere erschreckende Bildungslücken, wie der Ö3 Mikromann drastisch belegt&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer hätte das gedacht: Barbara Rosenkranz ist selbst der Freiheitlichen Jugend unbekannt. Und die FPÖ-Jugend hat noch andere erschreckende Bildungslücken, wie der Ö3 Mikromann drastisch belegt&#8230;</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/3im7JkEKXmg" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/3im7JkEKXmg"></embed></object></p>

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		<title>Uni Wien: Audi Max endlich geräumt #unibrennt #unigeloescht</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 07:26:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[#unibrennt]]></category>
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		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach 2 Monaten Besetzung wurde das Audi Max soeben endlich geräumt. Die Räumung war längst überfällig, nach den Sachschäden waren auch die Sicherheitsprobleme unerträglich geworden. Gewalt, Drogen und Brandstiftung hätten im Eskalationsfall den Rektor persönlich für alle Folgen verantwortlich gemacht. Und wie Gerald Bäck richtig schreibt: Bei 85 Obdachlosen und 15 Besetzern war eine Räumung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach 2 Monaten Besetzung wurde das Audi Max soeben endlich geräumt. Die Räumung war längst überfällig, nach den Sachschäden waren auch die Sicherheitsprobleme unerträglich geworden. Gewalt, Drogen und Brandstiftung hätten im Eskalationsfall den Rektor persönlich für alle Folgen verantwortlich gemacht. Und wie <a href="http://bit.ly/5qZwXl " target="_blank">Gerald Bäck richtig schreibt</a>: Bei 85 Obdachlosen und 15 Besetzern war eine Räumung absehbar. UM 9:30 Uhr findet nun eine Pressekonferenz der Universität Wien zum weiteren Vorgehen statt.</p>
<p>Weitere Informationen:</p>
<ul>
<li><a href="http://derstandard.at/1259282351699/Uni-Proteste-Tag-61-Wiener-Audimax-wurde-geraeumt" target="_blank">Standard: Interview mit Uni-Sprecherin »</a></li>
<li><a href="http://www.orf.at/091221-46073/index.html" target="_blank">ORF: Letzte Besetzer herausgebeten »</a></li>
<li>Polilog: <a title="Permanenter Link zu &quot;#unibrennt – Das Problem, nicht zu wissen, wann man sich bewegen sollte&quot;" rel="bookmark" href="http://polilog.wordpress.com/2009/12/19/unibrennt-das-problem-nicht-zu-wissen-wann-man-sich-bewegen-sollte/">#unibrennt – Das Problem, nicht zu wissen, wann man sich  bewegen sollte</a> »</li>
<li><a href="http://unsereuni.at/?p=12332" target="_blank">Unsere Uni: Audi Max geräumt »</a></li>
</ul>

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		<title>Einigung: Lehrerstreik abgesagt</title>
		<link>http://www.loub.at/2009/04/20/einigung-lehrerstreik-abgesagt/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 21:46:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Budget]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Schmied]]></category>
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		<category><![CDATA[Streik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Lehrer haben sich mit der Unterrichtsministerin geeignet: Kein Streik, Altersteilzeit, Unterrichtsverpflichtung bleibt gleich, unbefristete Verträge, Zulagenstreichung, schulautonome Tage weg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist es also doch geglückt: Nach Einschaltung der Regierungsspitze konnte zwischen Lehrergewerkschaft und Unterrichtsministerium eine Einigung erzielt werden, der Streik ist abgesagt. Laut APA enthält die Einigung u.a. folgende Punkte:</p>
<ul>
<li>Keine Ausweitung der Unterrichtsverpflichtung</li>
<li>Altersteilzeit für Lehrer</li>
<li>Umstellung von befristeten in unbefristete Verträge bei Vertragslehrern</li>
<li>Miete für Bundesschulgebäude an BIG wird für zwei Jahre gestundet</li>
<li>Abschaffung der schulautonomen Tage</li>
<li>Anhebung der Supplierung für Landeslehrer von 10 auf 20 Stunden</li>
<li>Anhebung der Supplierung der Bundeslehrer um 10 Stunden</li>
<li>Reduzierung des Mehrdienstleistungs-Zuschlags</li>
<li>Reduzierung des Abendschul-Zuschlags</li>
<li>Entfall der Bildungszulage</li>
<li>Entfall der Mehrdienstleistungen (Feiertage, Landespatron und Allerseelen sowie zwei Tage Fortbildung)</li>
<li>Reduktion der Prüfungsvorbereitungs-Zuschläge</li>
<li>Reduktion der Prüfungstaxe</li>
<li>Wegfall der administrativen Belohnung</li>
</ul>
<p>Ab Mittwoch wird ein neues Dienstrecht für Lehrer verhandelt.</p>
<p>Damit kann die Budgetrede von Josef Pröll am Dienstag wie geplant um 9:05 Uhr starten &#8211; LIVE auf ORF2 und <a href="http://www.parlament.gv.at/AK/NRLIVE/show.psp" target="_blank">im Internet</a>.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Profs pro Jobverlust?</title>
		<link>http://www.loub.at/2009/03/23/profs-pro-jobverlust/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 12:03:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Schmied]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Profs Pro]]></category>
		<category><![CDATA[SPÖ]]></category>

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		<description><![CDATA[Schmieds Einsparungen kosten tausende Lehrerjobs. Eine wohl von der SPÖ forcierte Initiative PRO Schmied sucht nun erfolglos nach Unterstützern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Positives und Negatives brachte Claudia Schmieds Pressestunde gestern. Positiv: Schmied zeigte sich wesentlich kulanter und gesprächsbereiter, hat offensichtlich verstanden, dass in einer Demokratie Diktate von oben nur schwer möglich sind. Negativ: Ihre Aussagen zu Gesamtschule und Migrantenproblem in den Schulklassen zeugen von absurder Realitätsverweigerung. Und: Gestern mußte auch Schmied zugeben, dass ihre Sparmaßnahmen tausende Junglehrer den Job kosten bzw. ihren Arbeitsantritt verhindern. Tausende Arbeitslose mehr in Zeiten der Krise. Kein gutes Signal der ehemaligen Bank-Managerin.<span id="more-640"></span></p>
<p>Empfehlenswert zur Situation der Lehrer ist die Ausgabe der heutigen Presse, in der etwa eine Volksschullehrerin unter dem Titel &#8220;<a href="http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/463435/index.do?from=suche.intern.portal" target="_blank">Am Abend war mir zum Heulen</a>&#8221; eine Bild engagierter Lehrer zeigt, das die Öffentlichkeit leider viel zu selten mitbekommt. Und Karl Ettinger schreibt unter &#8220;<a href="http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/463463/index.do" target="_blank">Schmied beim Schummeln erwischt</a>&#8220;:</p>
<blockquote><p><em>Allerdings werden vor allem viele jüngere Lehrer darüber alarmiert sein, wie Schmieds Beschäftigungsgarantie ausschaut. Denn diese bedeutet keineswegs, wie Schmied eingeräumt hat, dass alle an ihrer bisherigen Schule ihren Job behalten werden. Vor allem jüngere Lehrer(innen) können sich schon einmal darauf einstellen, ab Herbst woanders zu unterrichten. Die betroffenen Schüler sollten für das heurige Schulende einen ausreichenden Vorrat an Taschentüchern anlegen, wenn sie den einen oder anderen ihrer Lieblingslehrer verlieren. Und viele Lehramtsstudenten, für die es gar keine Stelle geben wird, sind gut beraten, sich gleich um eine Ersatzbeschäftigung umzusehen.</em></p></blockquote>
<p>Bemerkenswert, dass &#8211; offensichtlich die SPÖ &#8211; nun über den Bruder von Caritas-Präsident Landau eine Initiative &#8220;<a href="http://www.profspro.at/" target="_blank">ProfsPro</a>&#8221; gegründet hat, die Lehrer finden soll, die</p>
<blockquote><p><em>dafür sind, dass die Frau Bildungsministerin die Möglichkeit erhält, pädagogische Arbeit im schwierigen (wirtschaftlichen) Umfeld entsprechend positiv zu positionieren</em></p></blockquote>
<p>Dass diese Initiative ausgerechnet am Tag, nachdem klar wurde, wieviele Lehrerjobs die &#8220;Frau Bildungsministerin&#8221; gefährdet, gegründet wurde, macht die Sache nicht unbedingt glaubwürdiger. Übrigens ebenso wenig wie die Tatsache, dass sich unter den wenigen Unterstützern nur wenige Lehrer finden.</p>

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		<item>
		<title>Blutbad in Winnenden</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 11:19:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chronik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Amoklauf]]></category>
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		<description><![CDATA[Der blutige Amoklauf an der Albertville-Realschule Winnenden wirft Grundsatzfragen über den Umgang mit der Jugend und ihre Eingliederung in die Gesellschaft auf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der blutige Amoklauf an der <a href="http://www.ars-winnenden.de/" target="_blank">Albertville-Realschule im deutschen Winnenden</a> <span style="text-decoration: line-through;">mit einer &#8220;zweistelligen Anzahl an Toten&#8221; </span>schockiert die Öffentlichkeit. Täter <span style="text-decoration: line-through;">soll</span> ist ein 17-jähriger ehemaliger Schüler sein, der <span style="text-decoration: line-through;">weiter auf der Flucht ist</span> <em>Erg.:</em> bei einer Schießerei in einem Einkaufszentrum in Wendlingen von der Polizei erschossen wurde. Dabei wurden mindestens 2 Polizisten verletzt. Insgesamt sind 16 Todesopfer zu beklagen.</p>
<p>Sehr bald werden wir viele populistische Forderungen hören, wie nach dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amoklauf_von_Erfurt" target="_blank">Amoklauf an der Schule in Erfurt</a>. Die Frage bleibt dann natürlich nur, ob derartige Bluttaten überhaupt zu verhindern sind, oder, ob ein grundlegendes gesellschaftliches Problem dahinter steckt. Was passiert mit unserer Jugend? Wie steht es um die Erziehung durch die Eltern? Die Aufnahme in der Gesellschaft? Die Bildung, Erziehung und gesellschaftliche Integration durch die Schule?</p>
<p>Das sind Fragen, die angesichts dieses Blutbads die österreichische Diskussion um die Finanzierung von Gesamtschulprojekten in den Hintergrund treten lassen. Es geht um Grundsatzfragen, wie wir, wie die Gesellschaft mit der Jugend umgeht, wer die Verantwortung für die Betreuung und Erziehung der Jugendlichen hat. Daneben erscheint die isolierte Diskussion um 2 Stunden Mehrarbeit für Lehrer ohne die Frage nach Sinn, Auswirkung und gesamtgesellschaftliches Konzept reichlich deplatziert.</p>
<p>Mein Mitgefühl gilt in dieser Stunde auf jeden Fall den Betroffenen und den Angehörigen der Opfer.</p>
<p><img class="aligncenter" title="Homepage der Albertville-Realschule Winnenden" src="http://farm4.static.flickr.com/3552/3346697570_059103384f.jpg?v=0" alt="" width="500" height="70" /></p>
<p>Weitere Berichte:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=4600618/9ja3jt/index.html" target="_blank">SWR</a></li>
<li><a href="http://www.n-tv.de/1118149.html" target="_blank">N-TV</a></li>
<li><a href="http://edition.cnn.com/2009/WORLD/europe/03/11/germany.school.shooting/index.html" target="_blank">CNN</a></li>
</ul>
<p><strong>AKTUELLE ERGÄNZUNG:</strong> Täter bei Schießerei in Einkaufszentrum erschossen</p>

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		</item>
		<item>
		<title>ÖSTERREICH bestätigt: Keine Pröll-Zustimmung</title>
		<link>http://www.loub.at/2009/03/01/osterreich-bestatigt-keine-proll-zustimmung/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 10:38:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Budget]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Schmied]]></category>
		<category><![CDATA[Josef Pröll]]></category>
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		<category><![CDATA[Mehrbelastung]]></category>
		<category><![CDATA[SPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[ÖVP]]></category>

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		<description><![CDATA[BM Schmied hat behauptet, sie hätte die Zustimmung von ÖVP-Chef Josef Pröll zur Lehrer-Mehrbelastung. ÖSTERREICH belegt, dass das nicht die Wahrheit ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Unterrichtsministerin Claudia Schmied mit ihrer Anti-Lehrer-Attacke in die Öffentlichkeit gegangen ist, hat sie betont, sie hätte die Zustimmung von ÖVP-Chef Josef Pröll, das würde auch den entsprechenden Protokollen der Gespräche zum Budget zu entnehmen zu sein. ÖSTERREICH hat nun die entsprechende Passage des Protokolls veröffentlicht:</p>
<blockquote><p><em>Für die Einhaltung des vereinbarten Ausgabenrahmens allfällig notwendige Reformmaßnahmen (wie etwa Dienstrecht, Lehrverpflichtung, Fortbildung in der unterrichtsfreien Zeit, Prüfungstaxen, Abendschulen u.a. &#8230;) werden legistisch im Rahmen des Budgetbegleitgesetzes umgesetzt. Die Umsetzungsverantwortung liegt bei Frau BM Schmied.</em></p></blockquote>
<p>Damit ist klar: Es hat weder eine Erwähnung von detailliert 4 Stunden Gratis Mehrarbeit gegeben, noch &#8211; auch nur annähernd &#8211; eine Zustimmung zu derartigen nicht einmal näher bezeichneten Maßnahmen. Unterrichtsministerin Claudia Schmied hat damit die Öffentlichkeit bewusst hinters Licht geführt. Ein mieser Stil, der nicht der neuen  Regierungsarbeit entsprechen kann. Die von Schmied groß angekündigte Mehrbelastung wird so nicht kommen.</p>
<p><em>P.S.: Bin schon urgespannt auf die heutigen Wahlergebnisse, halte der Kärntner und der Salzburger ÖVP fest die Daumen und widme mich jetzt wieder der APA&#8230;</em></p>

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		<title>7 Korrekturen zur Lehrer-Mehrbelastung</title>
		<link>http://www.loub.at/2009/02/27/7-korrekturen-zur-lehrer-mehrbelastung/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 19:55:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Budget]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Schmied]]></category>
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		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Diskussion um die von Schmied geforderte Gratis-Mehrdienstleistung der Lehrer gilt es, einige Behauptungen zu korrigieren. Die 7 Highlights: ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der aktuellen Diskussion über die von Unterrichtsministerin Schmied geforderte Gratis-Mehrarbeit der Lehrer werden eine ganze Menge Behauptungen aufgestellt, die näherer Betrachtung nicht standhalten.Hier mal sieben  Highlights:</p>
<p><strong>1. 4 Stunden Gratis Mehrarbeit</strong><br />
<em>SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas: &#8220;Die Gesamtarbeitszeit der LehrerInnen bleibe unverändert, es erhöhe sich lediglich die Anzahl der Stunden, in denen die LehrerInnen bei den SchülerInnen in der Klasse anwesend seien.&#8221;</em><br />
<strong>Falsch:</strong> Natürlich müssen die zusätzlichen Unterrichtsstunden ebenfalls vorbereitet werden. Die Lehrer werden bei ihrer Vorbereitung nicht entlastet. Es geht also um eine Erhöhung der Arbeitszeit um mindestens 4 Stunden.</p>
<p><strong>2. Weitere Verschlechterung gegenüber PISA-Vorbild Finnland</strong><br />
<em>Mit der Erhöhung der Arbeitszeit entsprechen wir bildungspolitischen Vorbildern wie Finnland.</em><br />
<strong>Falsch:</strong> In Finnland stehen die Lehrkräfte noch kürzer in der Klasse UND werden durch zusätzliche Arbeitskräfte für organisatorische Aufgaben und Schülerbetreuung entlastet &#8211; wie die &#8220;Presse&#8221; berichtet.</p>
<p><strong>3. 12.000 Arbeitslose mehr</strong><br />
<em>Durch die geplante Maßnahme geht kein einziger Arbeitsplatz verloren.</em><br />
<strong>Falsch:</strong> Laut &#8220;Presse&#8221; werden durch die Maßnahme 12.000 Arbeitsplätze eingespart &#8211; also weit mehr, als im Herbst in Pension gehen. Darüber hinaus hätten ohne diese Maßnahme wie geplant zahlreiche Junglehrer eine neue Arbeitsstelle gefunden &#8211; und blieben nun arbeitslos. Kurz: Die Maßnahme Schmieds sorgt für 12.000 Arbeitslose mehr.</p>
<p><strong>4. Keine Einsparung in der Verwaltung</strong><br />
<em>Das Unterrichtsministerium spart im Gegenzug durch Auflösung einer ganzen Sektion.</em><br />
<strong>Falsch:</strong> Die Sektion wird zwar aufgelöst. Aufgaben und Arbeitsstellen bleiben unverändert erhalten. Ersparnis: Null.</p>
<p><strong>5. Klassenschülerhöchstzahl noch nicht gesenkt<br />
</strong><em>Die Lehrer wurden ohnehin bereits durch Senkung der Klassenschülerhöchstzahl entlastet.<br />
</em><strong>Falsch: </strong>Die von Schmied versprochene Klassenschülerhöchstzahl-Senkung wurde kaum umgesetzt. Die Fälle, in denen sogar mehr Schüler in der Klasse sitzen, überwiegen.</p>
<p><strong>6.  Schmied hat MEHR Geld</strong><br />
<em>Das Bildungsministerium muss bei den Lehrern sparen, da es durch die Krise weniger Geld zur Verfügung hat.<br />
</em><strong>Falsch:</strong> Das Budget des Bildungsministeriums wurde &#8211; ganz im Gegenteil &#8211; noch erhöht.</p>
<p><strong>7. Gesamtschul-Versuch als &#8220;Fass ohne Boden&#8221;</strong><br />
<em>Aus einem <a href="http://www.spoe.at/bilder/d269/Brief_Lehrerarbeitszeit_26_02_09.pdf" target="_blank">offenen Brief Schmieds</a>: &#8220;Vor dem Hintergrund internationaler Gegebenheiten ist eine Anhebung der Zeit im Unterricht ein vertretbarer Solidarbeitrag der Lehrerinnen und Lehrer, zumal diese Leistung für bildungspolitisch so wichtige Programme, wie etwa mehr Förderkurse oder mehr Kleingruppen eingesetzt wird.&#8221;</em><br />
<strong>Falsch: </strong>Dafür wäre Geld da. Das &#8220;Fass ohne Boden&#8221; ist <a href="http://www.loub.at/?p=522" target="_blank">das &#8220;Potiemkinsche Dorf&#8221; des Gesamtschulversuchs der SPÖ</a>.</p>
<p><strong>Die Blogosphäre zum Thema Lehrer-Mehrbelastung:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://haraldwalser.twoday.net/stories/5541504/" target="_blank">Harald Walser: Schmied auf Gehrers Spuren</a></li>
<li><a href="http://gebimair.blogspot.com/2009/02/dummheit-zum-quadrat.html " target="_blank">Gebi Mair: Dummheit zum Quadrat</a></li>
<li><a href="http://haraldwalser.twoday.net/stories/5544017/ " target="_blank">Harald Walser: Harte, aber faire Diskussion</a></li>
<li><a href="http://www.kritikus.at/2009/02/27/krisenlehrer/ " target="_blank">Kritikus: Krisenlehrer</a></li>
<li><a href="http://haraldwalser.twoday.net/stories/5544435/ " target="_blank">Harald Walser: Chaos in der Bildungspolitik</a></li>
</ul>

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		<item>
		<title>Der Bumerang</title>
		<link>http://www.loub.at/2008/04/29/der-bumerang/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 14:46:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Haidinger]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[U-Ausschuss]]></category>
		<category><![CDATA[ÖVP Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Der U-Ausschuss wird für die Initiatoren mehr und mehr zum Bumerang. Wie NEWS in seiner morgigen Ausgabe aus dem Marent-Bericht zitiert, wird nun gegen die Ankläger u.a. wegen Verdacht auf falsche Zeugenaussage, Verleumdung und Amtsmissbrauch ermittelt. Nur ein Beispiel: Die Dame, die angeblich sexuell belästigt worden sein soll, weist diese Behauptung von sich. Wer, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der U-Ausschuss wird für die Initiatoren mehr und mehr zum Bumerang. Wie <a href="http://www.news.at/magazin/index.html?/articles/0817/510/203940.shtml" target="_blank">NEWS</a> in seiner morgigen Ausgabe aus dem Marent-Bericht zitiert, wird nun gegen die Ankläger u.a. wegen Verdacht auf falsche Zeugenaussage, Verleumdung und Amtsmissbrauch ermittelt. Nur ein Beispiel: Die Dame, die angeblich sexuell belästigt worden sein soll, weist diese Behauptung von sich. Wer, wenn nicht sie, hätte die sexuelle Belästigung bemerken sollen?!? Viel Lärm um Nichts also. Und genau darauf wird es einige Millionen Aktenkopien später wohl im U-Ausschuss hinauslaufen.</p>
<p><em>P.S.: Anderes Thema: Die ÖVP ist strikt gegen die Gesamtschule. Dass die Führung der ÖVP Wien nun die Umsetzung entsprechender Schulversuche unterstützt, wird nicht einmal von der eigenen Bildungssprecherin, geschweige denn vom Rest der ÖVP Wien mitgetragen. Bitte kommt wieder auf den Boden der ÖVP-Politik zurück! Lieber Gio, Du hast als Minister so ein tolles Standing &#8211; bitte mach Dir das nicht kaputt!</em></p>
<p><em>P.P.S.: Ein User postet hier immer wieder unter falschem Namen. Der wahre Namensträger hat mich um Löschung gebeten und rechtliche Schritte gegen den Identitäts-Dieb avisiert. Ich werde daher weitere Posting-Versuche des entsprechenden Users zwecks strafrechtlicher Verfolgung protokollieren und die entsprechenden Postings im Anschluss ausnahmslos löschen.</em></p>

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