Eben ist „Im Zentrum“ zu Ende gegangen. Einmal mehr bin ich überzeugt, wie richtig es ist, mich nicht auf dieses Diskussionsniveau herabzulassen. Alt-Unterhalter Dietmar Chmelar in Diskussion mit einem Politikprofessor, der Schweden für neutral hält und einer Anneliese Rohrer, die wie immer alles professionell zu Tode grantelt – so macht das alles keinen Sinn.

Auch für mich hat das Bundesheer nicht nur tolle Seiten gehabt. Nach dem Tod meines Vaters am 17. Jänner 1991 hatten mich meine Kameraden und Ausbildner zwar in unglaublich liebenswürdiger Weise aufgefangen und aufgerichtet. Doch das Fehlen dieser wichtigen Stütze in meinem Leben hat seinen Tribut gefordert. Ich war nicht mehr richtig bei der Sache, war eindeutig außer Tritt. Und so kam es, wie es kommen musste: Nach mehreren Aussetzern wegen Verletzungen bin ich aus der EF-Ausbildung ausgeschieden. Nach einem mehrwöchigen Aufenthalt im Militärspital in der Belgierkaserne konnte ich am Kurs nicht mehr teilnehmen.

Bei meiner Einheit bin ich geblieben – als Schreiber in der Spieß-Kanzlei. Schließlich hatte ich mich für die EF-Ausbildung als Zeitsoldat verpflichtet – und wollte da nicht einfach aufhören. Es waren einige unspektakuläre Monate, die nun folgten, bis zum Juni 1991. Doch davon morgen „Mehr, wenn ihr mich wiederseht. Ihr müsst unbedingt gucken, wie’s weitergeht.“ 😉

Und Deine Meinung?